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Lea ContraceptivumAnwendungStand: 8. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion Das Lea Contraceptivum besteht aus Silikon, hat eine tassenförmige Vertiefung mit stabilem Rand, Ventil und integrierter Kontrollschlaufe. Es wird wie ein Tampon in die Scheide eingeführt. Dabei wird Luft verdrängt, die durch das eingebettete Ventil austritt. Durch das Ventil können ebenfalls Menstruationsblut und Vaginalsekret austreten. Spermien können hierdurch jedoch nicht aufsteigen. Der beim Einführen entstehende Unterdruck gibt dem Verhütungsmittel den korrekten Sitz, die verstärkten Ränder legen sich an die hintere Scheidenwand an und stabilisieren den Sitz. Zur Kontrolle kann leicht an der integrierten Schlaufe gezogen werden. Bei Widerstand sitzt das Lea Contraceptivum richtig. Das Lea Contraceptivum kann bis zu 48 Stunden in der Scheide verbleiben. Dadurch kann es von der Frau bereits vor dem Verkehr eingeführt werden und das Liebesspiel muss nicht unterbrochen werden. Das Lea Contraceptivum darf frühestens acht Stunden danach wieder entfernt werden. Nur so ist gewährleistet, dass sich keine lebensfähigen Samenfäden mehr in der Scheide befinden. Aufgrund seiner besonderen Größe (Durchmesser 5,5 Zentimeter) kann Lea Contraceptivum durchaus als störend während des Geschlechtsverkehrs empfunden werden. Das Lea Contraceptivum kann etwa zwölf Monate lang wiederverwendet werden. SicherheitDurch Kombination mit einem spermienabtötenden (spermiziden) Gel, das auf den Rand des Lea Contraceptivums aufgetragen wird, kann und sollte die Sicherheit des Lea Contraceptivums erhöht werden. Der Hersteller empfiehlt zu diesem Zweck ein Spermizidgel mit dem Wirkstoff Nonoxinol 9, das rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich ist. Auf keinen Fall sollten Cremes oder Schäume zur Spermienabtötung verwendet werden. Der Pearl-Index des Lea Contraceptivums beträgt nach Herstellerangaben in Kombination mit einem spermiziden Gel 2,2, ohne das Gel 2,9. Allerdings ist es derzeit nicht möglich, zuverlässige Aussagen über die Verhütungssicherheit zu machen, da bisher zu wenig wissenschaftliche Daten zum Lea Contraceptivum vorliegen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaLea Contraceptivum
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