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Intrauterinsystem (IUS), Hormonspirale

Stand: 15. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Das Intrauterinsystem (IUS), auch als Hormonspirale bezeichnet, ist ein hormonelles Verhütungsmittel. Das IUS ist ein T-förmiges Kunststoffteil mit einem Hormondepot am Schaft und einem dünnen Kunststoff-Faden.

Bevor ein Frauenarzt (Gynäkologe) das Intrauterinsystem mithilfe eines dünnen Kunststoff-Röhrchens über die Scheide in die Gebärmutter einsetzt, untersucht er die Frau gründlich. Dabei führt er zum Beispiel eine Ultraschalluntersuchung durch, um die Größe und Form der Gebärmutter zu beurteilen. Der günstigste Zeitpunkt zum Einsetzen der Hormonspirale ist einer der ersten Tage der Menstruation, denn dann ist der Gebärmutterhals am weitesten geöffnet. Wenn der Gynäkologe das IUS platziert hat, kontrolliert er erneut mit Ultraschall, ob es richtig sitzt.

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Spirale gibt die Hormonspirale gleichmäßig kleinste Mengen des Hormons Levonorgestrel an die Gebärmutter ab. Das IUS verhütet bis zu fünf Jahre. Der Verhütungsschutz besteht ab dem Tag, an dem die Hormonspirale eingesetzt wurde.

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Etwa sechs Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter verhüten mit einem IUS. Häufig wird die Menstruationsdauer kürzer, wenn eine Frau mit einem Intrauterinsystem verhütet. Zudem ist die Blutung oft schwächer und Menstruationsschmerzen sind seltener. Mit einem IUS ist auch während der Stillzeit eine sichere Verhütung möglich.

Die Hormonspirale ist jedoch nicht für jede Frau ein geeignetes Verhütungsmittel. Insbesondere bei jungen Frauen, die noch keine Kinder haben, ist das IUS nicht die Verhütungsmethode erster Wahl. Bei ihnen treten mitunter Schmerzen nach dem Einlegen der Hormonspirale in die Gebärmutter auf. Außerdem schützt das Intrauterinsystem nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV.

Wie auch bei anderen hormonellen Verhütungsmitteln, etwa der "Pille", verursacht die Hormonspirale manchmal Nebenwirkungen, zum Beispiel:

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Intrauterinsystem (IUS), Hormonspirale

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