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Chemische Verhütungsmittel (Spermizide)

Stand: 19. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Chemische Verhütungsmittel (Spermizide) sollten nur in Kombination mit anderen Verhütungsmethoden wie Kondomen, Pessaren oder Diaphragmen zum Einsatz kommen.

Schon in der Antike kamen Verhütungsmethoden zum Einsatz: So verwendete man beispielsweise natürliche Wirkstoffe wie Honig und zerriebene Akazienknospen, um Spermien in der Vagina abzutöten. Akazienknospen enthalten Gummi Arabicum, das sich in der Scheide in die heute noch verwendete Milchsäure umwandelt.

Eine andere Methode der Ägypter war es, Granatapfelkerne zu zerstoßen und daraus mithilfe von Wachs Zäpfchen zu rollen. Das Prinzip dieser Verhütungsmethode ist vor allem deswegen beeindruckend, weil der Granatapfel ein natürliches Östrogen enthält, das wie die moderne Pille den Eisprung verhindert haben könnte.

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