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Billings-Methode (Zervikalschleim-Methode)

Anwendung

Stand: 27. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Bei der Billings-Methode muss die Frau täglich die physikalischen Eigenschaften des Schleims feststellen. Dafür reibt sie ihn am besten zwischen zwei Fingern oder auf Toilettenpapier. Alle Eigenschaften und Veränderungen werden dann in einem Verlaufsprotokoll festgehalten, um den Zeitpunkt des Eisprungs möglichst genau abschätzen zu können.

Meist wird die Billings-Methode zusammen mit der Basaltemperatur-Methode, bei der die Frau täglich die Körpertemperatur messen muss, auf einem gemeinsamen Kurvenblatt notiert.

Voraussetzungen

Um mit der Billings-Methode zu verhüten, muss die Frau lernen, die Qualität des Zervikalschleims sorgfältig und regelmäßig zu beobachten.

Bei psychischen Belastungen oder einer bakteriellen Infektion der Scheide kann es zu Veränderungen der Schleimsekretion kommen.

Sicherheit

Die Billings-Methode ist allein angewendet sehr unsicher. Sie ist aber eine gute Ergänzung zu anderen Methoden der natürlichen Empfängnisverhütung, wie zum Beispiel der Knaus-Ogino-Methode oder der Basaltemperatur-Methode .

Der Pearl - Index der Billings-Methode liegt bei 5.

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