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Stand: 11. März 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Asbest gehört zu den so genannten natürlichen Mineralfasern. Vor allem in den 1960er und 1970er Jahren wurde Asbest aufgrund seiner großen Hitzebeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien eingesetzt, um etwa Bremsbeläge herzustellen, die Schutzkleidung der Feuerwehr zu verstärken oder als Asbestzement im Hausbau eingesetzt zu werden.
Als sich herausstellte, dass es gesundheitsschädlich ist, Asbest einzuatmen, wurden bereits Ende der 1970er Jahre die ersten asbesthaltigen Produkte verboten. Erst 1993 wurde es in Deutschland schließlich gesetzlich untersagt, Asbest zu verwenden, zu verarbeiten oder auch nur in Verkehr zu bringen. Allerdings findet sich Asbest heutzutage immer noch in vielen Haushaltsgegenständen, Bodenbelägen oder Hauswänden.
Erkrankungen durch Asbest, wie etwa die Asbestose, zählen selbst heute noch zu den häufigsten Berufskrankheiten mit Todesfolge. Da es Jahrzehnte dauern kann, bis eine durch Asbest verursachte Erkrankung Symptome entwickelt, steigt die Zahl der Toten durch Asbest noch immer an. Der Höhepunkt ist laut Schätzungen noch lange nicht erreicht.
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