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Stand: 3. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Folgen von Lärm können gravierend sein. Lärm hat Auswirkungen auf den ganzen Organismus: Der Blutdruck steigt, die Pupillen erweitern sich und die Atem- und Herzfrequenz erhöht sich. Zudem kann man Veränderungen der Hirnströme, der Muskelaktivität und des elektrischen Hautwiderstands messen. Die Magensaft- und Speichelproduktion wird reduziert. Einzelne sehr laute Geräusche, wie zum Beispiel Explosionen oder Detonationen von mehr als 140 dB(A), können zu einer Schwerhörigkeit oder einem Hörverlust führen. Aber auch dauerhafter Lärm mit niedrigerem Geräuschpegel kann gesundheitliche Folgen haben.
Ist eine Person über einen längeren Zeitraum hinweg Lärm ausgesetzt, kann dies erhebliche Folgen für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit haben. Auch im Schlaf nimmt das Ohr permanent Geräusche im hörbaren Bereich auf und verarbeitet diese. Da Lärm den Organismus aktiviert, haben viele Betroffene Probleme mit dem Einschlafen. Geräusche verkürzen die wichtige sogenannte REM-Phase während des Schlafs, sodass die Erholungsphase eingeschränkt ist. Kopfschmerzen und Gereiztheit können unter anderem die Folge sein. Schon beständige Geräuschpegel ab 30 dB(A) können Schlafprobleme zur Folge haben. Dies entspricht in etwa einer Unterhaltung im Flüsterton. Ab 45 dB(A) – derartige Pegel nimmt man normalerweise bei Zimmerlautstärke wahr – scheiden schlafende Personen vermehrt Stresshormone aus. Je länger und stärker die Beschallung, desto kürzer die REM-Phase und desto länger benötigt man, um einzuschlafen.
Länger andauernder Lärm kann beispielsweise zu folgenden Beschwerden und Reaktionen führen:
Kinder können Angstsymptome entwickeln, so zum Beispiel eine erhöhte Schreckhaftigkeit. Zudem kann Lärm die Artikulation und Sprache stören sowie die intellektuelle Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
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