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Piercing

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Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Lächelnde Frau mit Zungenpiercing

Besuche mehrere Piercingstudios und lass dich unverbindlich und ausführlich beraten. Achte beim Besuch auf die Hygiene und mach dir einen Eindruck vom Piercer. Die Chemie zwischen dir und der behandelnden Person sollte unbedingt stimmen.

Es gibt ein paar Fragen, die du dem Piercer stellen solltest, um einen besseren Eindruck von den Begebenheiten zu bekommen. Nur so erfährst du, wie die Piercer in dem Studio arbeiten, wie hoch die Qualität ist und wie professionell und vernünftig die Mitarbeiter des Studios mit Problemen umgehen.

Schon alleine um diese Fragen zu klären, sollte einem Piercing stets eine Beratung vorangehen. Hierbei geht es auch darum, sich selber vor einer Infektion zu schützen, indem du dich über die Voraussetzungen informierst.

Wichtig zu wissen ist,

  • wie viel Erfahrung der Piercer hat bzw. wo er das Piercen gelernt hat,
  • wie die Piercing-Instrumente gesäubert, sterilisiert und verwahrt werden,
  • ob ein geeignetes, funktionstüchtiges Sterilisationsgerät (sog. Autoklav) in einem abgetrennten Raum vorhanden ist,
  • ob Ohrlochpistolen verwendet werden (dies solltest du ablehnen und Einmalmaterial wie etwa eine sterile Kanüle verlangen),
  • ob der Piercer beim Piercen Einmalhandschuhe (ggf. steril) und geeignete Arbeitskleidung trägt,
  • welches Material beim ersten Einsatz des Piercings verwendet wird (bis die Wunde verheilt ist),
  • ob der Piercer Anatomie, Alter und Vorstellungen des Kunden in die Beratung mit einbezieht,
  • an wen man sich im Falle einer Komplikation wenden soll,
  • ob eine Nachsorgeuntersuchung zum Angebot gehört (sehr empfehlenswert!),
  • wie man sein Piercing richtig pflegt (am besten in Form schriftlicher Anweisungen),
  • wie lange es ungefähr dauert, bis das Piercing verheilt ist und
  • wo es weiterführende seriöse Informationen gibt.

Klärt der Piercer dich über all diese Punkte verständlich und umfassend auf und dokumentiert er das Gespräch in einer Einverständniserklärung, stehen die Chancen gut, dass er professionell arbeitet.

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