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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Akne
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Stand: 29. September 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Ob kurz vor einem wichtigen Date oder einer Party – sie tauchen immer gerade dann auf, wenn es am wenigsten passt: Pickel. Mit den unschönen Eiterbläschen hatte wahrscheinlich jeder schon mal zu kämpfen. Doch was hilft wirklich gegen Pickel und wie kann man lästige Mitesser entfernen?
So gut wie jeder Mensch bekommt im Laufe seines Lebens einmal Pickel. Beide Geschlechter sind dabei gleichermaßen betroffen. Besonders bei Teenagern sprießen die Pickel nur so vor sich hin. Dies hat vor allem mit der hormonellen Umstellung während der Pubertät zu tun.
Hormone beeinflussen (neben vielen anderen Prozessen im Körper) die sogenannten Talgdrüsen. Die Talgdrüsen sind kleine Ausstülpungen in der Haut, die Talg produzieren, um die Haut zu schützen – wie viel sie produzieren, bestimmen unter anderem Hormone. Erst während der Pubertät erreichen die Talgdrüsen ihre volle Funktion und sorgen zeitweise für eine Überproduktion von Talg. Dies hat zur Folge, dass die Drüsen verstopfen und sich sogenannte Mitesser bilden (im Fachjargon Komedonen genannt). Wenn ein Mitesser sich entzündet, zum Beispiel durch Drücken und Befühlen des Mitessers, entsteht daraus ein Pickel. Bilden sich vermehrt Mitesser, Pickel und / oder entzündliche Papeln, spricht man in der Fachsprache von Akne vulgaris.
Mitesser sind leicht zu erkennen. Man unterscheidet zwischen geschlossenen und offenen Mitessern. Geschlossene Mitesser liegen tief in den Hautfollikeln und sind oberflächlich nur als Hauterhebung zu sehen beziehungsweise zu ertasten. Die offenen Mitesser liegen weit oben in der Haut und sind vor allem durch die dunklen Pünktchen in den Poren zu erkennen. Bei diesen schwarzen Pünktchen handelt es sich um verhornten Talg, der sich durch das Hautpigment Melanin schwarz verfärbt hat. Im Mittelalter hielt man diese Hornpfropfen übrigens für kleine Würmchen, die in der Haut lebten und ihre schwarzen Köpfe rausstreckten – daher auch der Name "Mitesser".
Aus Mitessern können sich leicht entzündliche Pusteln (eitergefüllte Bläschen) bilden. Sie können ein erstes Anzeichen für eine Akne vulgaris sein. Akne vulgaris bezeichnet man umgangssprachlich auch als Jugendakne. Sie ist die häufigste Form der Akne und tritt meist zu Anfang der Pubertät auf. Die für Akne typischen entzündlichen Pickel, Papeln und Pusteln entstehen durch entzündete Talgdrüsen in der Haut. Ein paar Pickel machen zwar noch keine Akne aus, doch wer mit starkem Befall von (entzündlichen) Pickeln auf Gesicht, Schultern oder auch Rücken zu kämpfen hat, sollte sich an einen Hausarzt wenden.
Akne vulgaris muss professionell behandelt werden. Neben der Anwendung von speziellen Pflegeprodukten kann darüber hinaus auch die Einnahme von Medikamenten erforderlich sein. Nicht selten entsteht die Hautkrankheit durch eine erbliche Veranlagung – Akne hat also nichts mit mangelnder Hygiene zu tun!
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