Startseite > Ratgeber > Stress & Psyche > Entspannungstechniken/Entspannungsübungen > Für wen sind Entspannungstechniken nicht geeignet?
Forenexperte: Dr. med. Bernhard Riecke
Stress, Nervosität & innere Unruhe
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Autor: Onmeda-Redaktion
Entspannungstechniken sind grundsätzlich für jeden geeignet – Einschränkungen gibt es nur bei bestimmten Erkrankungen.
Beispielsweise sollten Menschen mit einer psychischen Erkrankung nur in Absprache mit einem Psychiater beziehungsweise Psychotherapeuten eine Entspannungstechnik erlernen. Der Grund: Besonders bei psychotischen Krankheiten, wie zum Beispiel einer Schizophrenie, können bestimmte Entspannungsübungen das Befinden möglicherweise verschlechtern.
Auch bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, welche Entspannungsmethode für Sie geeignet ist. Denn bei einigen Entspannungstechniken lenken die Übungen die Aufmerksamkeit auf bestimmte innere Organe – etwa beim autogenen Training mit der Formel: "Mein Herz schlägt langsam und gleichmäßig". Bei Menschen, die etwa einen Herzinfarkt erlebt haben, können bei solchen Formeln bestimmte Ängste auftreten, die genau das Gegenteil bewirken: Sie sorgen für Anspannung.
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