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Forenexperte: Dr. med. Bernhard Riecke
Stress, Nervosität & innere Unruhe
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Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei starken Stimmungsschwankungen ist eine sorgfältige Diagnose besonders wichtig – denn für unangemessene Stimmungsschwankungen gibt es viele Ursachen.
Zunächst wird der Arzt die betroffene Person genau befragen (Anamnese). So wird er beispielsweise wissen wollen:
Darüber hinaus gehören zur Diagnose von Stimmungsschwankungen verschiedene kognitive Tests, die zum Beispiel dabei helfen, eine mögliche Depression zu identifizieren oder die Hinweise auf eine Demenzerkrankung geben können.
Um körperliche Ursachen für die Stimmungsschwankungen auszuschließen, wird der Betroffene neurologisch untersucht. Im Labor kann der Arzt zudem Werte wie den Hormonspiegel und den Vitaminstatus messen. Der Hormonspiegel kann beispielsweise Aufschluss darüber geben, ob eine Erkrankung der Schilddrüse vorliegt. Zudem können sich – je nachdem, welche Begleitsymptome vorliegen – weitere Untersuchungen anschließen, so zum Beispiel EEG, EKG, MRT, CT – oder auch ein Schwangerschaftstest.
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