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RSI und vorbeugender Nutzen von Sport

Stand: 4. Juli 2007Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Wer täglich tausende Male mit der Computermaus klickt, beim Handwerken eine Schraube nach der nächsten eindreht oder hunderte Male den Tennis- oder Golfball schlägt, der führt immer wieder die gleichen Finger- oder Handbewegungen aus. Durch die sich ständig wiederholende Belastung kann es zu unterschiedlichen Schmerzen durch kleinste Verletzungen im Inneren des Arms kommen.

Die englische Übersetzung für diesen Zustand lautet "Repetitive Strain Injury", kurz "RSI". Diese Bezeichnung haben ursprünglich Arbeitsmediziner in Zusammenhang mit dem berufsbedingten so genannten Mausarm entwickelt. Aber auch der Tennisarm oder Golferellenbogen sind Formen von RSI.

Wiederholte gleichförmige Bewegungsabläufe der Hände und Arme lösen die spezifischen Schmerzen aus. Um dem RSI-Syndrom vorzubeugen, ist es daher ratsam, die beruflichen Tätigkeiten (z.B. am Computer) und das sportliche Training (z.B. beim Tennis) möglichst abwechslungsreich zu gestalten und häufiger kleine Pausen zur Entlastung einzulegen. Diese Pausen eignen sich hervorragend, um mit einer fünfminütigen Minigymnastik möglichen Überlastungsschäden vorzubeugen.

Ausgleichssportarten können helfen, einseitige Bewegungsabläufe - z.B. beim Tennis oder Golfen - zu kompensieren. Schieben Sie doch als Trainingseinheit einmal in der Woche Walking, Laufen oder Schwimmen ein - damit haben Sie demnächst mehr Puste, lange Tennis-Matches durchzustehen oder dem Golfball hinterherzulaufen.

Bei körperlicher Betätigung der Hände, Finger- und Arme wird die Muskulatur angespannt. Es ist wichtig, den Muskeln ausreichend Gelegenheit zu geben, sich wieder zu entspannen. Gezielte Dehnungsübungen helfen dabei.

Menschen mit RSI-Syndrom klagen beim Mausarm häufig über kalte Hände. Die Mausarmgymnastik fördert die Durchblutung, so dass die Hände wohlig warm bleiben.

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