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LaufschuhexperteDr. Potthast
Stand: 18. März 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Falls Sie bisher keinen oder nur ganz wenig Sport getrieben haben und älter als 35 Jahre sind, ist ein sportmedizinischer Check beim Hausarzt vor dem Trainingsstart empfehlenswert. Dies gilt auch für Sportmotivierte, die eine längere, mehrjährige Trainingspause eingelegt haben. Der Arzt schließt mögliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus, indem er Sie zum Beispiel mit einem Belastungs-EKG untersucht und die Belastungsfähigkeit Ihres Herz-Kreislauf-Systems beurteilt. Die Untersuchungsergebnisse können dem Mediziner zudem helfen, Ihnen die richtigen Tipps und Anregungen für Ihr Trainingsprogramm zu geben.
Besonders Anfänger neigen oftmals dazu, sich durch das Training körperlich zu überfordern. So joggen sie meist zu schnell und legen zu wenige Phasen der Erholung ein. Doch der Körper braucht Zeit, um sich an die "neuen" Belastungen zu gewöhnen. Deshalb gilt: Langsam anfangen und genügend Pausen einlegen. Jeder muss dabei sein individuelles Maß selbst finden. Um seine persönliche Belastbarkeit einzuschätzen, kann ein Belastungstest helfen. Diesen führt zum Beispiel ein Hausarzt durch.

Herz-Kreislauf-Check
Noch immer zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu den Haupttodesursachen in Deutschland. Finden Sie mit dem Herz-Kreislauf-Check heraus, wie es um Ihr persönliches Herz-Kreislauf-Risiko steht! zum Test...
Trotzdem gibt es ein paar allgemeine Regeln für gesundes Sporttreiben:
Sport ist gesund – solange man sich regelmäßig bewegt. Um die Motivation auch auf Dauer aufrecht zu halten, sollte man sich deshalb Ausdauersportarten suchen, die einem auch längerfristig Spaß machen. Das muss dann nicht immer Joggen sein. Tanzen, Wandern oder Power-Yoga trainieren zum Beispiel ebenfalls die Ausdauer. In Fitnessstudios gibt es zudem Fitnessgeräte, mit denen Sie speziell Ihr Herz-Kreislauf-System stärken können. Hierzu eignen sich auch Sportspiele wie etwa Fußball, Handball oder Tennis. Allerdings sollte man ab einem Alter von 35 Jahren unbedingt mit einem Sportmediziner sprechen, bevor man den Tennisschläger auspackt oder die Fußballschuhe anzieht. Der Grund: Die Belastung für das Herz-Kreislauf-System und die Gelenke ist bei den meisten Sportspielen höher, als bei reinen Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren.
Suchen Sie sich einen "Mitstreiter". Denn vielen Sportlern fällt es leichter, sich auch nach einem langen Tag im Büro für die abendliche Sporteinheit zu motivieren, sobald sie einen oder mehrere Trainingspartner haben.
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