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Fit durch Nordic Walking

Stand: 22. März 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Frau beim Nordic Walking

Nordic Walking ist Training mit Hand und Fuß. Während die Füße gehen, führen die Hände die Stöcke. Die dynamische Bein- und Armarbeit trainiert Ihren Körper und führt zu einem erhöhten Wohlbefinden – Schritt für Schritt!

Nordic Walking trainiert nicht nur die Beine, sondern durch den Stockeinsatz auch Arme und Rumpf. Das fördert den Knochen- und Muskelaufbau und wirkt dem natürlichen Abbauprozess entgegen. Stabile Knochen und stützende Muskulatur, insbesondere im Rumpfbereich, sind für diejenigen besonders wichtig, die ein erhöhtes Risiko haben, an Knochenschwund (Osteoporose) zu erkranken.

Darüber hinaus hat Nordic Walking weitere Vorteile:

  • Herzvolumen und -schlagkraft nehmen zu, der Körper wird besser durchblutet. Nordic Walking entlastet auf lange Sicht Herz und Kreislauf, weil der Blutdruck insgesamt niedriger wird und weniger Herzschläge benötigt werden, um den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen.
  • Da sich etwa 20 Prozent des Körpergewichts auf die Stöcke verteilen, werden die Fuß- und Kniegelenke weniger stark belastet. Dennoch reicht der Druck und Zug auf die Gelenke aus, um sie fit zu halten, ohne verstärkten Knorpelabrieb (Arthrose) zu riskieren.
  • Die Beinarbeit aktiviert die Beinmuskelpumpe, die den Bluttransport zum Herzen unterstützt. Dadurch beugt Walking einem Blutstau in den Beinen vor – und schütze damit auch vor Venenerkrankungen
  • Beim Nordic Walking leisten nahezu alle Muskelgruppen Arbeit. Dafür werden Kalorien, Fettreserven und Glukose (Zucker) verbraucht. Das senkt die Blutfettwerte sowie den Blutzuckerspiegel und damit auch das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit), Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und Übergewicht zu erkranken.
  • Nordic Walking löst Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich und hilft auf diese Weise, Spannungskopfschmerz vorzubeugen – allerdings nur, wenn man die richtige Technik beim Stockeinsatz beherrscht.
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