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Gehirnerschütterung (Commotio cerebri)

Stand: 12. Mai 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) ist eine häufige Kopfverletzung. Beim Sport, im Straßenverkehr, aber auch im Haushalt ist es schnell passiert: Durch einen Sturz oder einen Schlag auf den Kopf kann ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma entstehen. Eine Gehirnerschütterung äußert sich in der Regel durch vorübergehende Bewusstlosigkeit und eine Gedächtnislücke.

Ein Fußballer fällt verletzt zu Boden.
Ein Sturz beim Sport kann Auslöser einer Gehirnerschütterung sein.

Weitere Symptome einer Gehirnerschütterung können Übelkeit und Erbrechen, Benommenheit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühle sein. In der Regel klingen die Symptome einer Gehirnerschütterung innerhalb weniger Tage ohne Folgen wieder ab.

Eine Gehirnerschütterung ist beispielsweise eine typische Verletzung im Boxsport: Wenn der Gegner k.o. geschlagen wird, zeigt er häufig die typischen Beschwerden einer Commotio cerebri.

Bei Verdacht auf eine Gehirnerschütterung sollten Sie immer den Arzt aufsuchen beziehungsweise den Notarzt holen. Nur so können ernstere Verletzungen am Schädel oder Gehirn ausgeschlossen werden.

Weiterlesen: Gehirnerschütterung (Commotio cerebri): Definition

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