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Krafttraining

Kraftausdauertraining

Stand: 14. Juli 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Ein Kraftausdauertraining verfolgt das Ziel, die Muskeln in die Lage zu versetzen, dauerhaft hohe Kraftleistungen auszuüben. Dieses spezielle Krafttraining zählt in fast allen Sportbereichen zu einem festen Bestandteil des Trainings.

Ein allgemeines Kraftausdauertraining trainiert dabei möglichst viele Muskelgruppen – wobei die großen Muskelgruppen der Arme, der Beine und des Rumpfes einen zentralen Stellenwert einnehmen: Diese Muskeln verrichten den größten Teil der täglichen Muskelarbeit des Körpers. Deshalb sollten sie über eine ausgeprägte Kraftausdauer verfügen.

Darüber hinaus bezieht ein allgemeines Kraftausdauertraining auch die Muskeln mit ein, die beim Üben spezieller Sportarten oftmals vergessen werden. Zu ihnen zählen die Gesäß- und Bauchmuskeln. Sind diese schwach, treten häufig muskuläre Ungleichgewichte auf – Haltungsschwächen können die Folge sein.

Die Belastung sollte bei dieser Form von Krafttraining zwischen 30 und 70 Prozent der Maximalkraft liegen. Anfänger steigen in der Regel mit einer Belastung von 30 bis 40 Prozent in das Kraftausdauertraining ein. Bei einem fortgeschrittenen Training über mehrere Wochen können sie die Belastung dann zunehmend erhöhen.

Allerdings sollte man bedenken, dass es beim Kraftausdauertraining – im Gegensatz zum Maximalkrafttraining – nicht darum geht, viel Gewicht zu stemmen. Zentrales Ziel ist es, eine Kraftleistung so lange wie möglich ausführen zu können. Deswegen liegen die Wiederholungszahlen beim Kraftausdauertraining pro Satz zwischen 12 und 25, wobei auch wieder mehrere Sätze (bis zu 5, Anfänger: 1 bis 3) durchgeführt werden sollten. Die Pause zwischen den Übungen sollte 1 bis 3 Minuten dauern.

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