Startseite > Ratgeber > Sport & Bewegung > Klettern > Sicherheit – Wie ist man eigentlich gesichert?
LaufschuhexperteDr. Potthast
Stand: 4. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Anfänger lernen das Klettern in der Kletterhalle im "Toprope", wie die Kletterer es nennen. Das bedeutet nichts anderes, als das am hohen Ende der Kletterroute ein Haken in die Wand eingebohrt ist, in den ein Seil eingehängt wurde. Das Seil reicht mit beiden Enden bis zum Boden. An das eine Ende bindet sich der Kletterer mit einem speziellen Kletterknoten in seinen Klettergurt ein " in der Regel wird hierbei der sogenannte doppelte Achterknoten verwendet. Das andere Ende führt der Kletterpartner – der "Sicherer" – durch ein spezielles Sicherungsgerät, welches er wiederum an seinem Gurt befestigt. Der Kletterer besteigt dann die Kletterwand, während sein Partner das Seil durch sein Sicherungsgerät nachzieht. Rutscht der Kletterer ab, blockiert das Seil im Sicherungsgerät des "Sicherers" und schützt den Kletterer vor einem Fall.
Das ist einfacher, als es zunächst klingt. Jeder Anfänger wird in einer Kletterhalle anfangs von einem Klettertrainer in die Sicherungstechniken eingewiesen, bevor er loslegen darf. Der Klettertrainer lässt Sie auch erst dann die Wände erklimmen, sobald Sie die Sicherungstechniken beherrschen. Das geht in der Regel relativ schnell.
Unser Tipp: Führen Sie die Anleitungen des Klettertrainers bitte exakt durch. Klettern ist keine gefährliche Sportart, solange man sich an bestimmte Regeln hält. Die meisten Unfälle im Klettersport passieren aus Unachtsamkeit, Leichtsinn oder Selbstüberschätzung!
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