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LaufschuhexperteDr. Potthast
Stand: 18. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Zu den bekanntesten mentalen Techniken zählt das autogene Training. Mit diesem Entspannungsverfahren kann man Ruhe und Entspannung durch gedankliches Vorsagen bestimmter Formeln herbeiführen, beispielsweise: "Mein Herz schlägt ruhig und regelmäßig". Durch diese geistigen Entspannungsübungen kann der Übende bestimmte Körperprozesse wie Herzschlag, Blutdruck und Atmung, die vorwiegend unbewusst gesteuert werden, gezielt beeinflussen.
Eine weitere, sehr bekannte Entspannungstechnik ist die Meditation. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Meditationsmethoden, wobei viele davon spirituell begründet sind. Die Gemeinsamkeit liegt darin, dass der Übende seine Konzentration und Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache lenkt, beispielsweise auf ein Bild, ein Wort oder eine Vorstellung. Diese Fokussierung wirkt in der Regel entspannend auf Körper und Geist.
Zu den mentalen Entspannungstechniken zählen auch sogenannte Fantasiereisen, die man auch als Traumreisen bezeichnet. Vor allem Menschen, die sich gut innere Bilder wie einen Strand, einen Wald oder Blumen vorstellen können, finden bestimmt schnell Gefallen an solchen Entspannungsübungen. Kurze Fantasiegeschichten und Traumreisen entführen einen in Gedanken an schöne Orte in der Natur und regen dazu an, sich in dieser Fantasiewelt zu bewegen und bewusst auf Wahrnehmungen im Körper zu achten. Häufig sind solche Geschichten angereichert mit Elementen aus dem autogenen Training oder enthalten bestimmte Atemübungen. Es gibt zahlreiche Bücher und CDs mit Fantasiereisen, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Denn vor allem Kinder lassen sich für solche Entspannungsgeschichten gerne begeistern.
Auch mentales Training, das vor allem aus der Sportwelt bekannt ist, kann zu mehr Ruhe und Entspannung im Leben beitragen. Wem zum Beispiel häufig Gedanken wie "Hoffentlich schaff ich das" oder "Das gelingt mir bestimmt nicht" durch den Kopf gehen, der fühlt sich oft nervös und angespannt. Bei solchen Kopfgesprächen setzt mentales Training als Entspannungstechnik an. Sätze wie "Was ist so schlimm daran, das nicht zu schaffen?" oder "Das schaff ich schon und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter" wirken wie Entspannungsübungen: Durch ständiges Wiederholen beruhigen sie in der Regel und nehmen mit der Zeit Druck und Anspannung.
Langfristig kann es beim mentalen Training auch darum gehen, bestimmte Einstellungen und Glaubensmuster, die als Ursache für Stress und Nervosität gelten, aufzuspüren und zu verändern. Auf dem Büchermarkt finden Sie eine Reihe von Selbsthilfebüchern, die einen auf diesem Weg begleiten. Auch Entspannungstherapeuten können hierbei behilflich sein. Falls Sie unter sehr starker Nervosität und ständiger Unruhe leiden, empfiehlt es sich allerdings, mit einem Psychotherapeuten zunächst ein Beratungsgespräch zu führen. Bei manchen Menschen können einschneidende negative Lebenserfahrungen die Ursache für solche Gedankenmuster sein, welche besser zusammen mit einem erfahrenen Therapeuten bearbeitet werden sollten.
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