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LaufschuhexperteDr. Potthast
Stand: 28. April 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Man unterscheidet zwei Formen der Wassergymnastik: Die funktionelle Wassergymnastik und die konditionelle Wassergymnastik (Aquagymnastik).
Bei der funktionellen Wassergymnastik handelt es sich um die klassische Form des Trainings im Wasser. Sie war in Deutschland bereits bekannt, bevor sich die Aquafitness-Welle zu Beginn der 1980er Jahre in Europa ausbreitete. Allerdings spielte die funktionelle Wassergymnastik im Freizeit- und Breitensportbereich nur eine untergeordnete Rolle. So wurde sie vor allem in Fach- und Rehabilitationskliniken durchgeführt, um beispielsweise orthopädische Erkrankungen zu kurieren.
Die funktionelle Wassergymnastik verfolgt in erster Linie das Ziel, durch langsame und vor allem kreisende Bewegungen die Funktion der Gelenke zu verbessern. Die Übungen sind für den Körper kaum belastend. Aus diesem Grund eignet sich die funktionelle Wassergymnastik vor allem für Senioren. Aber auch Menschen mit einer fortgeschrittenen Gelenkerkrankung (z.B. bei Rheuma) profitieren von den schonenden Bewegungen im Wasser.
Die konditionelle Wassergymnastik ist gleichzusetzen mit der Aquagymnastik, die heute in vielen Schwimm- und Thermalbädern angeboten wird. Die konditionelle Wassergymnastik nutzt im Gegensatz zur funktionellen Wassergymnastik gezielt die besonderen Eigenschaften des Wassers, wie zum Beispiel Auftrieb und Wasserwiderstand, um das Training zu optimieren.
Aquagymnastik trainiert dabei alle Teilbereiche der Fitness: Sowohl Ausdauer und Kraft als auch Koordination und Beweglichkeit. Dabei sprechen die Übungen die Muskeln des ganzen Körpers an. Arme, Beine, Rücken, Bauch und Nacken werden so gleichermaßen trainiert. Aquagymnastik belastet den Organismus mehr als die funktionelle Wassergymnastik und richtet sich vor allem an Gesundheits- und Freizeitsportler.
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