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Stand: 25. Oktober 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Die Anzahl der Zwillings- und Mehrlingsgeburten hat mit den Jahren stark zugenommen. Vor allem nach einer künstlichen Befruchtung, bei älteren Müttern und bei Mehrgebärenden treten häufig Mehrlingsschwangerschaften auf.
Etwa auf 85 Geburten kommt eine Zwillingsgeburt. Eineiige Zwillinge entstehen durch die Befruchtung einer einzelnen Eizelle. Sie besitzen völlig identische Erbanlagen und haben daher auch immer dasselbe Geschlecht. Werden hingegen zwei Eizellen befruchtet, entstehen zweieiige Zwillinge. Sie haben unterschiedliche Erbanlagen und können gleichen oder ungleichen Geschlechts sein. Die Eizellen siamesischer Zwillinge haben sich während ihrer frühen Embryonalphase nicht komplett getrennt und sind deshalb zusammengewachsen. Eine Erstdiagnose kann bereits im Mutterleib mittels Ultraschall gestellt werden.
Zwillings- und Mehrlingsschwangerschaften sind stets Risikoschwangerschaften, da die Gefahr von Früh- und Fehlgeburten erhöht ist. Onmeda informiert Sie über Besonderheiten und Risiken während Schwangerschaft und Geburt.
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