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Stand: 14. Juni 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Beim Urintest handelt es sich um einen einfachen Schwangerschaftstest aus der Drogerie oder der Apotheke, der etwa 14 Tage nach der Befruchtung das Hormon HCG (Humanes Choriongonadotropin) nachweisen kann. HCG wird von der späteren Plazenta gebildet und ist daher nur in einer Schwangerschaft nachweisbar.
Die Produktion von HCG beginnt, sobald sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat – also etwa eine Woche nach der Befruchtung (4. SSW). HCG dient dazu, die Schwangerschaft aufrecht zu erhalten und ist im ersten Schwangerschaftsdrittel in höchster Konzentration im Körper der Schwangeren enthalten. Etwa acht Tage nach der Befruchtung ist HCG bereits im Blut, etwa 14 Tage nach der Befruchtung im Urin nachweisbar. In den ersten Wochen steigt seine Konzentration weiter an.
Damit ein Schwangerschaftstest ein positives Ergebnis anzeigt, muss eine gewisse Menge HCG mit dem Urin ausgeschieden werden. Dies ist in den ersten Tagen einer Schwangerschaft jedoch nicht immer der Fall. Daher sollten Sie den Schwangerschaftstest bei einem negativen Ergebnis einige Tage später wiederholen, um auf Nummer sicher zu gehen.
Für den Schwangerschaftstest halten Sie einen Teststreifen einige Sekunden lang in den Urinstrahl oder in ein Gefäß mit Ihrem Urin – möglichst Morgenurin. Anschließend müssen Sie einige Minuten warten. Nach einer gewissen Zeit, die Sie dem Beipackzettel entnehmen können, zeigt der Schwangerschaftstest ein positives oder negatives Ergebnis an.
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