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Risikoschwangerschaft

Stand: 13. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Eine Risikoschwangerschaft birgt selten eine akute Gefahr für Mutter und Baby, auch wenn die Bezeichnung darauf schließen lässt. Tatsächlich sollte man im Verlauf einer Risikoschwangerschaft einige zusätzliche Regeln zur Sicherheit von Mutter und Kind beachten. Die Einstufung als Risikoschwangerschaft bedeutet aber nicht automatisch, dass Sie die Schwangerschaft in Angst um sich und Ihr Baby verbringen müssen.

Einige Faktoren können das Risiko für Komplikationen in einer Schwangerschaft erhöhen und sind daher für die Einstufung als Risikoschwangerschaft ausschlaggebend. Dazu gehört zum einen das Alter der werdenden Mutter: Jede Schwangere ab 35 Jahren wird grundsätzlich als Risikoschwangere eingestuft, unabhängig von allen anderen Faktoren. Aber auch besonders junge Schwangere können als Risikoschwangere eingestuft werden: So leiden Schwangere unter 16 Jahren häufiger an schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck.

Nikotin, Alkohol und bestimmte Medikamente sind Risikofaktoren in einer Schwangerschaft und sollten grundsätzlich vermieden, oder, wenn Medikamente nötig sind, mit dem Arzt besprochen werden.

Auch der Verlauf früherer Schwangerschaften sowie bestimmte Allgemeinerkrankungen der Schwangeren, frühere Fehlgeburten, Anomalien und nicht zuletzt, wenn die werdende Mutter mehr als ein Baby erwartet, können darüber entscheiden, ob die aktuelle Schwangerschaft risikobehaftet ist.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Vorsorgeuntersuchungen bei Frauenarzt und Hebamme können der werdenden Mutter helfen, sich durch die Einstufung als Risikoschwangere nicht zu sehr beunruhigen zu lassen. Eine Risikoschwangerschaft wird noch engmaschiger überwacht als eine normale Schwangerschaft und einige Untersuchungen, die Sie gewöhnlich selbst zahlen müssen, übernehmen in einer Risikoschwangerschaft nun die gesetzlichen Krankenkassen.

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