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3. Schwangerschaftswoche (SSW)Stand: 1. November 2010Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesIn der 3. Schwangerschaftswoche (SSW) beginnt die eigentliche Schwangerschaft, da das Spermium erst jetzt auf die Eizelle trifft und diese befruchtet. Die 3. SSW ist also tatsächlich die erste Woche der Schwangerschaft. Da der Eisprung vieler Frauen im Nachhinein zeitlich nicht eindeutig eingeordnet werden kann, beginnt die Berechnung der 40 Schwangerschaftswochen mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Die Eizelle kann etwa nach 14 Tagen befruchtet werden. Somit besteht in den ersten zwei Wochen noch keine Schwangerschaft. Die MutterIn der 3. Schwangerschaftswoche (SSW) sind noch keine äußerlichen Anzeichen der Schwangerschaft zu sehen, und viele Frauen wissen jetzt noch nicht, dass sie schwanger sind. Durch die Befruchtung wird jedoch eine Fülle hormoneller Veränderungen in Gang gesetzt, die den weiblichen Körper auf die folgenden 38 Wochen vorbereiten und es zunächst ermöglichen, dass sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet. Dafür hat in den vergangenen sechs Tagen das Eizellbläschen, das bis zum Eisprung die schützende Hülle der Eizelle war, gesorgt. Seit dem Eisprung hatte es eine neue Aufgabe: Als sogenannter Gelbkörper produzierte es das Gelbkörperhormon Progesteron, das den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut bewirkt. Der EmbryoZu Beginn der 3. Schwangerschaftswoche (oder zum Ende der 2. SSW) kommt es zur Befruchtung. Mit der Befruchtung ändert sich die Struktur der äußeren Hülle der Eizelle – es entsteht die sogenannte Zona pellucida. Sie verhindert das Eindringen weiterer Spermien. Bei der Befruchtung dringt das Spermium in die Eizelle ein. Dieser Vorgang findet normalerweise im Eileiter statt; in seltenen Fällen treffen sich Spermium und Eizelle in der Gebärmutter. Nach der Befruchtung beginnt sich die Eizelle zu teilen. Am zweiten Tag besteht der Embryo aus vier, am dritten Tag bereits aus acht Zellen. Zu diesem Zeitpunkt ähnelt er vom Aussehen einer Maulbeere. Wissenschaftler nennen ihn daher Morula (lat. morum = Maulbeere). Etwa einen Tag später entsteht ein Hohlraum im Inneren des Zellhaufens. Man spricht jetzt von einer Keimblase (Blastozyste). Sie besteht im Wesentlichen aus zwei Zelltypen: den Embryoblasten und den Trophoblasten. Die einzelnen Zellen haben ganz unterschiedliche Bestimmungen: Aus den Embryoblasten entsteht der Embryo, aus den Trophoblasten der Mutterkuchen (Plazenta). Der Mutterkuchen stellt eine Art Austauschorgan dar: Sauerstoff- und nährstoffreiches Blut der Mutter gelangt über den Mutterkuchen in die Nabelschnur und somit zum Embryo. Dieser wiederum gibt Abfallprodukte seines Stoffwechsels an das mütterliche Blut ab. Etwa sechs Tage, also über die Dauer der 3. SSW, dauert es, bis der Embryo vom Eileiter bis in die Gebärmutter gelangt. Wenn er dort angekommen ist, besteht er mittlerweile aus 70 bis 100 Zellen. Zu Beginn der 4. Schwangerschaftswoche nistet sich der Embryo in der Gebärmutter ein. Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema3. SSW (Schwangerschaftswoche)
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