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Autor: Onmeda-Redaktion
Mit der 21. Schwangerschaftswoche (SSW) beginnt der 6. Monat der Schwangerschaft. Der Fötus ist jetzt etwa 26 Zentimeter (SFL = Scheitel-Fersen-Länge) lang und wiegt circa 350 Gramm.
In dieser Zeit wächst das Gehirn des Fötus besonders schnell und die ersten Hirnfurchen bilden sich. Schwangere sollten jetzt besonders darauf achten, sich nicht zu überlasten und möglichst keine zu schweren Lasten tragen. Beckenbodentraining und Schwangerschaftsgymnastik sind nun hilfreiche Begleiter und bereiten optimal auf die Geburt vor.
Zwischen Beginn der 19. SSW und Ende der 22. SSW ist die zweite große Vorsorgeuntersuchung inklusive Ultraschall vorgesehen. Sie umfasst die normale, vierwöchige Vorsorgeuntersuchung, bei der das mütterliche Gewicht und der Blutdruck gemessen und der Urin auf Eiweiß, Zucker und Keime untersucht wird. Außerdem wird der Hämoglobingehalt ermittelt. Zudem stellt der Frauenarzt die Lage der Gebärmutter fest, indem er den Abstand von oberem Gebärmutterrand (über die Bauchdecke durch Tasten feststellbar) zum Bauchnabel misst.
Im Verlauf des Ultraschalls vermisst der Arzt bestimmte Körpermaße des Babys, die sogenannten biometrischen Daten. Darunter fallen zum Beispiel der Kopfdurchmesser oder auch die Länge die Oberschenkelknochens. Nicht immer können alle Daten zusammengetragen werden, weil das Baby für die Vermessung manchmal ungünstig liegt und man nicht alles sehen kann. Wie bei jeder Kontrolluntersuchung notiert der Arzt auch diese Daten am Ende im Mutterpass.
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In der 21. SSW ist der Fötus etwa 19 Wochen alt – der Unterschied zwischen Lebensalter und Schwangerschaftswoche kommt daher, dass die ersten zwei Schwangerschaftswochen lediglich der Berechnung dienen. Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Diese Rechnung hat sich bewährt, da sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt.
Mit der 21. Schwangerschaftswoche (SSW) beginnt die sogenannte Konkretisierungsphase. Die Schwangere kann das Baby deutlich spüren und wahrnehmen, der Schwangerschaftsbauch ist für alle sichtbar – die Schwangerschaft ist nicht mehr abstrakt sondern greifbar.
Das wachsende Gewicht belastet jetzt zunehmend Rücken und Beckenboden. Spätestens ab dieser Zeit sollten Schwangere darauf verzichten, schwere Dinge (über 5 kg) zu heben oder lange zu stehen. Lässt sich das nicht ganz vermeiden, beispielsweise aufgrund von Geschwistern, die getragen werden möchten, sollte nur aus der Hocke und mit geradem Rücken gehoben werden. Alternativ kann sich das Kind auf einen Hocker stellen und von dort aufgenommen werden.
In der 21. Schwangerschaftswoche (SSW) wiegt der Fötus etwa 350 Gramm bei einer Größe (SFL = Scheitel-Fersen-Länge) von etwa 26 Zentimetern.
Das Gehirn entwickelt sich jetzt sehr schnell und die ersten Hirnfurchen entstehen. Im Gesicht sind bereits Wimpern und Augenbrauen zu erkennen. Das Skelett sowie die Finger- und Zehennägel festigen sich immer mehr.
Auch in der 21. SSW ist das Baby sehr aktiv und nutzt aus, dass in der Gebärmutter noch ausreichend Platz vorhanden ist. Diese Aktivität kann zum Ende der Schwangerschaft nachlassen, wenn das Baby so groß ist, dass Purzelbäume und ausladende Bewegungen nicht mehr möglich sind.
Sowohl Größe als auch Gewicht des Babys entwickeln sich mit fortschreitender Schwangerschaft immer individueller. Die genannten Werte können daher nur Durchschnittswerte sein. Wenn die Daten Ihres Kindes von diesen Werten abweichen, ist das kein Grund zur Besorgnis.
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