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2. Schwangerschaftswoche (SSW)

Stand: 1. November 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

In der 2. Schwangerschaftswoche (SSW) besteht noch keine tatsächliche Schwangerschaft. Diese Zeit wird zur Vereinfachung der Berechnung jedoch zu den 40 Wochen der Schwangerschaft hinzugezählt.

Im Laufe der 2. SSW ist die Regelblutung vorbei und die Frau wird wieder fruchtbar: In den Eierstöcken reifen die Eizellen heran und die Gebärmutterschleimhaut wird nach und nach wieder aufgebaut. Etwa gegen Ende der 2. Schwangerschaftswoche erfolgt auch der Eisprung. Kommt es nun zum Geschlechtsverkehr, kann die Eizelle befruchtet werden.

Die Mutter

Ungefähr in der Mitte des weiblichen Zyklus, also rund 14 Tage nach Beginn der letzten Monatsblutung (zum Ende der 2. Schwangerschaftswoche oder SSW), platzt im Eierstock ein Eizellbläschen und es schießt eine reife Eizelle in den sogenannten Eileitertrichter. Dieser Vorgang wird als Eisprung bezeichnet. Nach dem Eisprung wandert die Eizelle durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter. Auf diesem Weg kann die Eizelle innerhalb eines Zeitraums von etwa 12 bis 24 Stunden durch eine männliche Samenzelle (Spermium) befruchtet werden.

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Der Embryo

In der 2. Schwangerschaftswoche (SSW) besteht noch keine tatsächliche Schwangerschaft. Der weibliche Körper bereitet sich auf eine mögliche Schwangerschaft vor, eine Befruchtung ist gegen Ende dieser Woche beziehungsweise zu Beginn der folgenden 3. SSW bei einem durchschnittlichen Zyklus von 28 Tagen wahrscheinlich.

Die männliche Samenzelle kann die weibliche Eizelle nur wenige Tage um den Eisprung herum befruchten. Das Eizellbläschen im Eierstock – es hat zur Zyklusmitte eine Größe von rund zwei Zentimetern erreicht – platzt und "schießt" die reife Eizelle in den Eileitertrichter, von wo sie mithilfe zahlreicher Flimmerhärchen durch den Eileiter wandert. Bei dieser Wanderung kann die Eizelle durch eine Samenzelle befruchtet werden.

Der männliche Orgasmus ist gewissermaßen der Startschuss zu einem Wettschwimmen der Spermien, bei dem nicht nur der schnellste der rund 500 Millionen Teilnehmer gewinnt, sondern auch derjenige, der den kürzesten Weg durch die Windungen der Schleimkanäle der Scheide sowie des Gebärmutterhalses findet. Auch sich in der anschließenden korallenriffartigen Landschaft des Eileiters fortzubewegen, ist für die Spermien äußerst anstrengend, zumal sie gegen den Strom der Flimmerhärchen-Bewegungen schwimmen müssen. Rekordschwimmer können die Distanz von 15 bis 18 Zentimetern in einer halben Stunde zurücklegen, für andere kann diese beschwerliche Reise auch mehrere Tage dauern. Viele bleiben auf der Strecke.

Hat die in Führung liegende Samenzelle die im Vergleich zu seiner Größe mächtig wirkende Eizelle erreicht, muss es sich durch die Hülle des Eis hindurchkämpfen und somit den eigentlichen Befruchtungsvorgang zu vollziehen. Wie ein Bohrer dreht das Spermium seinen Kopf mithilfe von kräftigen Bewegungen des Schwanzes in die widerstandsfähige Eizellhülle. Das Durchbohren der Hülle gelingt noch mehreren Samenzellen, allerdings schafft es am Ende nur eine, auch die dahinter liegende Membran zu passieren und damit ins Innere der Eizelle einzudringen. Genau in diesem Moment verändert die Eizelle ihre chemische Zusammensetzung, wodurch sich die elektrische Spannung über der Zellmembran verändert: Dadurch sperrt sie gewissermaßen alle übrigen Spermien aus.

Im Inneren der Eizelle befinden sich nun zwei Zellkerne: Der eine ist der Kopf des Spermiums und enthält die männlichen Erbanlagen, der andere ist der Kern der Eizelle mit den weiblichen Erbinformationen. Mit dem Verschmelzen der beiden Zellkerne entsteht ein neuer genetischer Code eines neuen, einzigartigen Menschen. Bald wird sich diese Ursprungszelle zum ersten Mal teilen, sodass im Laufe der Schwangerschaft Milliarden von weiteren Zellen entstehen können.

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2. SSW (Schwangerschaftswoche)

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