Startseite > Ratgeber > Schwangerschaft > Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarium) > Massagen
Stand: 2. Januar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Massieren Sie Ihre Haut am besten nach oder während dem Duschen, wenn sie noch feucht ist, um Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum) vorzubeugen. Versuchen Sie, die Haut mit Ölen (z.B. Jojobaöl, Weizenkeimöl, Öle mit Vitamin E oder Mandelöl) oder Cremes geschmeidig zu machen. So können Sie verhindern, dass das Gewebe zu leicht einreißt.
Mithilfe der sogenannten Zupfmassage lockern Sie das Bindegewebe und regen die Durchblutung der Haut an. Verteilen Sie zunächst etwas Creme oder Körperöl auf Ihren Bauch. Fassen Sie anschließend etwas Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und ziehen Sie sie ein wenig hoch. Lassen Sie unmittelbar wieder los. Zupfen Sie so nach und nach an allen Stellen des Bauches – lediglich in der Region des Schambeins sollten Sie die Zupfmassage nicht anwenden, um die Gebärmutter nicht zu reizen. Die Massage sollten Sie regelmäßig anwenden, da sie nur dann Schwangerschaftsstreifen vorbeugen oder sie mindern können. Ideal ist es, wenn Sie sich die Massagetechnik vorab von Ihrem Frauenarzt oder von der Hebamme zeigen lassen.
Alternativ können Sie auch eine Bürstenmassage oder eine Massage mit dem Sisal-Handschuh durchführen. Verwenden Sie den Handschuh unter der Dusche und kreisen Sie damit sanft um den Bauchnabel. Cremen oder ölen Sie Ihre Haut anschließend sorgfältig ein.
Etwa ab drei Wochen vor dem Geburtstermin sollten Sie nur noch sanft massieren. Wenn Sie zu vorzeitigen Wehen neigen, sollten Sie auf die Massage verzichten.
Mit diesen wohltuenden Streicheleinheiten für Körper und Seele tun Sie nicht nur sich, sondern auch Ihrem Kind etwas Gutes, denn das Baby spürt und genießt die sanften Bewegungen der Massage.
Erfahren Sie im Ratgeber mehr über Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung. mehr ...
Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.