|
Anzeige
Sie befinden sich hier:
Startseite > Ratgeber > Schwangerschaft > Rhesusunverträglichkeit
RhesusunverträglichkeitRhesus- unverträglichkeitNewsletterImmer top informiert: Schwangerschaftsnewsletter (Stand: 7. Februar 2009) Die Rhesusunverträglichkeit (Morbus haemolyticus) ist eine Blutgruppen-Unverträglichkeit im Rhesus-System zwischen Mutter und ungeborenem Kind, die sich in der Regel erst bei der zweiten Schwangerschaft auswirkt. Betroffen sind Rhesus-negative Frauen (d), deren Kind Rhesus-positiv (D) ist. Durch Rhesus-Antikörper, die bei einer vorangegangenen Schwangerschaft entstanden sind, werden kindliche rote Blutkörperchen (Erythrozyten) zerstört (hämolysiert). Die Folgen dieser Rhesusunverträglichkeit sind Blutarmut (Anämie), Vergrößerung von Leber und Milz, Gelbsucht des Neugeborenen, neurologische Schäden und im schlimmsten Fall der Tod des Kinds. Die Therapie der Rhesusunverträglichkeit richtet sich nach dem Bilirubinwert, der aus dem Fruchtwasser, aus dem Blut oder von der Hautoberfläche des Kinds bestimmt werden kann. Bei leichten Formen ist eine Lichttherapie ausreichend, schwere Formen erfordern eine Bluttransfusion. Gibt man der Frau nach einer ersten Schwangerschaft Anti-D-Immunglobulin, kann die Rhesusunverträglichkeit verhindert werden. Weiterlesen: Rhesusunverträglichkeit: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
SchwangerschaftErfahren Sie im Ratgeber mehr über die Schwangerschaft und welche Schädigungen des Kinds auftreten können. mehr ... Weitere Themen:Am häufigsten gelesen
Ratgeber ErnährungWas versteht man unter gesunder Ernährung oder Functional Food? Welches Obst und Gemüse hat gerade Saison? Das und mehr erfahren Sie im Ratgeber Ernährung. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2010 goFeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |