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Rhesusunverträglichkeit

Rhesusunverträglichkeit: Vorbeugen

Stand: 29. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Rhesus-negative Mütter ohne bereits gebildete Antikörper können einer Rhesusunverträglichkeit durch die sogenannte Rhesusprophylaxe vorbeugen: Dazu spritzt der Arzt der Mutter in der 28. und in der 40. Schwangerschaftswoche oder direkt nach der Geburt vorbeugend Anti-D-Antikörper (Anti-D-Immunoglobulin). Diese Antikörper vernichten Rhesus-positive Blutkörperchen des Kindes, sobald sie in den Blutkreislauf der Mutter gelangen. Die von außen zugeführten Anti-D-Antikörper werden rasch wieder abgebaut undbewirken, dass der mütterliche Körper selbst keine Antikörper produziert. Somit werden Rhesusfaktor-Probleme bei einer zweiten Schwangerschaft umgangen.

Die Rhesusprophylaxe eignet sich außerdem bei:

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