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Rhesusunverträglichkeit

Rhesusunverträglichkeit: Symptome

Stand: 29. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine Rhesusunverträglichkeit äußert sich unter anderem durch Symptome wie Blutarmut (Anämie). Das blutarme Neugeborene ist blass. Der Körper leidet unter Sauerstoffmangel, weil die Zahl der wichtigen Sauerstoffträger des Bluts – der roten Blutkörperchen (Erythrozyten)– abgenommen hat. Als Zeichen der gesteigerten Blutbildung sind Leber und Milz vergrößert. Durch die Zerstörung der roten Blutkörperchen, gelangt viel Bilirubin (Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin) ins Blut des Kindes. Sichtbar ist das an der Gelbfärbung der Haut und Augen (Gelbsucht).

Wird ein weiterer Anstieg des Abbauprodukts Bilirubin nicht verhindert, lagert es sich im Gehirn ab. Dies kann zu bleibenden Schäden führen (Entwicklungsstörungen, Hörprobleme). Die schwerste Form der Rhesusunverträglichkeit ist der Hydrops fetalis bei dem sich im ganzen Körper Wasser einlagert. Hier kann es bereits vor der Geburt zum Tod des Ungeborenen kommen. Ursächlich dafür ist eine schwere Blutarmut mit daraus resultierendem Sauerstoffmangel und massiven Gewebeschäden.

Weiterlesen: Rhesusunverträglichkeit: Diagnose

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