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Infantile Cerebralparese

Frühkindliche Hirnschädigung: Definition

Stand: 29. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die infantile Cerebralparese (ICP) ist eine bei Kindern auftretende Störung der Bewegung und der Körperhaltung. Sie wurde von dem englischen Orthopäden William John Little im 19. Jahrhundert beschrieben – Ärzte bezeichnen sie daher auch als "Little Disease".

Bei der infantilen Cerebralparese handelt es sich um den Endzustand einer frühkindlichen Hirnschädigung. Die Hirnentwicklungsstörung kann unterschiedlichste Ursachen haben und vor, während und nach der Geburt auftreten. Typische Ursachen sind:

  • Sauerstoffmangel
  • Nabelschnurkomplikationen
  • Infektionen
  • Hirnblutungen
  • Unfälle

Charakteristisch für die infantile Cerebralparese sind verschiedene Bewegungs- und Haltungsstörungen, die durch Veränderungen der Muskelspannung (Tonus) und -stärke sowie durch eine fehlerhafte Koordination der Bewegungsabläufe gekennzeichnet sind.

Häufigkeit

Die infantile Cerebralparese kommt insgesamt selten vor – etwa 3 bis 4 von 1.000 Lebendgeborenen sind betroffen. Besonders häufig erkranken Frühgeborene.

Weiterlesen: Frühkindliche Hirnschädigung: Ursachen

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