Sie befinden sich hier:

Startseite > Ratgeber > Schwangerschaft > Contergan

Contergan

Forum

Schwangerschaft & Geburt

Porträt Annette Mittmann Forenexpertin: Annette Mittmann Forum Schwangerschaft & Geburt
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

(Stand: 27. Februar 2008)

Allgemeines

Das Medikament Contergan, das den Wirkstoff Thalidomid enthielt, war Ende der 1950er Jahre in Deutschland als Schlaf- und Beruhigungsmittel, das gleichzeitig gegen die morgendliche Schwangerschaftsübelkeit hilft, gebräuchlich und galt seinerzeit im Hinblick auf Nebenwirkungen als besonders sicher.

Durch die Anwendung des Contergans in einem frühen Stadium der Schwangerschaft kam es jedoch zu schweren Missbildungen der ungeborenen Kinder. In den Jahren 1958 bis 1961 wurden weltweit etwa 10.000 Kinder mit Missbildungen der Gliedmaßen geboren, davon allein in Deutschland, wo das Arzneimittel stark verbreitet war, etwa 4.000.

Es dauerte mehrere Jahre, in denen missgebildete Kinder geboren wurden, bis die Zusammenhänge mit der Einnahme von Contergan erkannt und besonders anerkannt sowie notwendige Schritte eingeleitet wurden.

Contergan ist bis heute ein Mahnmal für die Bedeutung von Qualität und vor allem Sicherheit von Arzneimitteln. Ferner soll Contergan als Symbol für die Dringlichkeit stehen, das ungeborene Leben bei medizinischen Behandlungen und Untersuchungen optimal zu schützen.

Weiterlesen: Contergan: Die Contergan-Katastrophe

Das könnte Sie auch interessieren

Schwangerschaft

Schwangerschaft

Erfahren Sie im Ratgeber mehr über die Schwangerschaft und welche Schädigungen des Kinds auftreten können. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Ratgeber Ernährung

Ratgeber Ernährung

Was versteht man unter gesunder Ernährung oder Functional Food? Welches Obst und Gemüse hat gerade Saison? Das und mehr erfahren Sie im Ratgeber Ernährung. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2010 goFeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.