Startseite > Ratgeber > Schwangerschaft > Übelkeit in der Schwangerschaft > Woher kommt die "Morgenübelkeit"?
Forenexpertin: Annette Mittmann
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Stand: 26. Juli 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Gerade zu Beginn einer Schwangerschaft, also im ersten Trimester, kommt es zu großen Schwankungen im Hormonspiegel der werdenden Mutter. Besonders die Konzentration des Hormons HCG (humanes Choriongonadotropin) steigt von der Befruchtung an stetig an, fällt dann aber um die 9. SSW langsam wieder ab, bis es sich zwischen der 12. SSW bis 16. SSW auf eine einigermaßen konstante Menge eingestellt hat. HCG beeinflusst unter anderem den Verdauungstrakt sowie den Geruchs- und Geschmackssinn.
In dieser Zeit kann es darum zu Übelkeit und Erbrechen kommen, der typischen "Morgenübelkeit" – die allerdings ihren Namen nicht verdient hat, da sie über den gesamten Tag auftreten kann. Dass viele Schwangere besonders morgens mit Übelkeit zu kämpfen haben, kann daran liegen, dass der Magen nach der Nacht leer und der Blutzuckerspiegel daher besonders niedrig ist. Gemeinsam mit den Hormonschwankungen der ersten Schwangerschaftsmonate kann das zu morgendlicher Übelkeit führen.
Wenn die Übelkeit zu anderen Tageszeiten auftritt, kann auch das an den Hormonschwankungen liegen. Die Übelkeit kann durch Stress und Überlastung verstärkt oder auch erst ausgelöst werden. Auch Blutzuckerschwankungen über den Tag können eine Übelkeit in der Schwangerschaft begünstigen, ebenso wie ein Vitamin-B- oder Zinkmangel. Eine gesunde Ernährung ist daher in der Schwangerschaft besonders wichtig.
Außerdem können bestimmte Gerüche, aber auch der Verzehr bestimmter Lebensmittel, die bisher kein Problem darstellten, die Übelkeit plötzlich auslösen. Häufige Auslöser sind der Geruch von Kaffee oder Zigarettenrauch oder der Verzehr von Brot, aber auch bestimmte Duftöle oder Parfüms. Schon der Gedanke daran löst in einigen Fällen die Übelkeit aus.
Frauen, die Zwillinge erwarten, haben oft mit stärkerer Übelkeit zu tun als Frauen, die nur ein Kind bekommen.
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