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Stand: 24. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Pilzinfektionen, besonders eine Infektion mit einem Scheidenpilz (vorwiegend Candida albicans), treten in der Schwangerschaft sehr häufig auf. Sie sind jedoch nicht unmittelbar gefährlich für das Ungeborene. Bei der Geburt können sie aber auf das Kind übertragen werden und können Mundsoor (Pilzinfektion im Mund mit weißen Ablagerungen) und Windeldermatitis auslösen. Außerdem sind Pilzinfektionen äußerst unangenehm für die werdende Mutter und können andere Infektionen begünstigen. Treten Pilzinfektionen besonders oft auf, sollte ein Diabetes mellitus ausgeschlossen werden.
Tipps, wie Sie einer Pilzinfektion vorbeugen können:
Eine Pilzinfektion wird im Rahmen der in der Schwangerschaft üblichen Vorsorgeuntersuchungen festgestellt. Wenn Sie jedoch häufiges Jucken im Genitalbereich verspüren und starken, bröckeligen Ausfluss haben, sollten Sie sich auch außerhalb dieser Termine an Ihren Arzt wenden. Während der Schwangerschaft behandelt man eine Pilzinfektion nicht mit den üblichen Vaginalzäpfchen, sondern mit verschiedenen Cremes (z.B. mit den Wirkstoffen Butoconazol oder Clotrimazol).
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