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Forenexpertin: Annette Mittmann
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Jodbedarf in Schwangerschaft und StillzeitStand: 9. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesDer Jodbedarf der Mutter ist in Schwangerschaft und Stillzeit erhöht. Der Körper benötigt Jod in dieser Zeit nicht nur für den Aufbau der mütterlichen Schilddrüsenhormone. Auch das Baby im Mutterleib braucht bereits ab der 14. SSW Jod, damit seine Schilddrüse richtig funktioniert. Und damit der Säugling in der Stillzeit optimal versorgt wird, muss auch die Muttermilch genug Jod enthalten. Jodmangel kann sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit zu körperlichen und geistigen Entwicklungsstörungen beim Kind führen. Außerdem erhöht ein Jodmangel in der Schwangerschaft das Risiko für eine Fehl-, Früh- oder Totgeburt. Wer schwanger ist und zu wenig Jod zu sich nimmt, kann im Verlauf der Schwangerschaft einen Kropf (vergrößerte Schilddrüse) und eine Schilddrüsenunterfunktion entwickeln. Auch das Baby kann einen Kropf bekommen. Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Als Nahrungsergänzung ist es in speziellem Speisesalz enthalten (jodiertes Speisesalz). Jod ist wichtig für den Aufbau der Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Tetrajodthyronin (T4) (kurz Thyroxin), die eine entscheidende Rolle für das Wachstum und die Zellteilung spielen. Ein Jodmangel führt zu einem Mangel an Thyroxin und wirkt sich somit negativ auf das Wachstum und die Entwicklung des Körpers aus. Gerade für das ungeborene Kind, aber auch für den Säugling ist das besonders fatal, da der Körper noch wächst und das Gehirn noch reifen muss. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaJodbedarf in Schwangerschaft und Stillzeit
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