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Pränataldiagnostik

Ultraschall in der Schwangerschaft

Stand: 6. Dezember 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Fötus in der 22. Woche
Ultraschall in der Schwangerschaft

Der Ultraschall ist in der Schwangerschaft sowohl für die Pränataldiagnostik als auch für die Routinekontrollen wichtig. Ultraschalluntersuchungen gehören mittlerweile zu den Standardmethoden bei der Vorsorge in einer Schwangerschaft. Routinemäßig erfolgt in der

  • 9. bis 12. Schwangerschaftswoche,
  • 19. bis 22. Schwangerschaftswoche und
  • 29. bis 32. Schwangerschaftswoche

eine Untersuchung per Ultraschall. Darüber hinaus lässt sich der Ultraschall in der Schwangerschaft auch einsetzen, um im Rahmen der Pränataldiagnostik nach Fehlbildungen zu suchen. Eine Ultraschalluntersuchung nimmt der Arzt von außen durch die Bauchdecke oder durch Einführen eines schlanken Schallkopfs in die Scheide (vaginaler Ultraschall) vor.

Durch den Ultraschall in der Schwangerschaft lässt sich ermitteln, wie groß das Baby ist und wie sich seine Organe und die Skelettstruktur entwickeln. Etwa ab der 18. Schwangerschaftswoche kann der Frauenarzt im Rahmen der Pränataldiagnostik auch bestimmte Fehlbildungen, beispielsweise angeborene Herzfehler, Fehlbildungen des Magen-Darm-Trakts, der Nieren oder des sogenannten Neuralrohrs (Spina bifida), mittels Ultraschall erkennen. Mithilfe eines sogenannten Farbdopplers (Doppler-Ultraschall) kann er außerdem den kindlichen Blutfluss überprüfen.

Im Gegensatz zu Erwachsenen nimmt das Baby den Ultraschall in der Schwangerschaft wahr. Es spürt die Vibrationen, hört Geräusche und reagiert darauf, indem es sich zurückzieht, zur Geräuschquelle hin dreht oder unruhig wird. Bisher gibt es aber keine Hinweise darauf, dass der Ultraschall in der Schwangerschaft eine Gefahr für das Baby bedeutet. Auch für die Schwangere ist die Ultraschalluntersuchung weder mit Risiken noch mit Schmerzen verbunden.

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