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Forenexpertin: Annette Mittmann
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MutterpassUltraschalluntersuchungenStand: 25. Juli 2007Autor: Onmeda-Redaktion Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ermöglicht einen Blick in den Bauch der werdenden Mutter und auf den Embryo. Drei Ultraschalluntersuchungen (je etwa in der zehnten, in der 20. und in der 30. Schwangerschaftswoche) sind gesetzlich vorgeschrieben, oft werden jedoch auch mehr durchgeführt. Die Ergebnisse jeder Sonographie werden im Mutterpass festgehalten. Im ersten Screening untersucht der Arzt, ob es sich um einen oder mehrere Embryos handelt, wobei sich manchmal von mehreren nur ein Embryo weiterentwickelt. Der intrauterine Sitz, also der Sitz des Kinds in der Gebärmutter, wird ebenfalls geprüft und somit eine Bauchhöhlenschwangerschaft ausgeschlossen und die Lage und Größe (SSL = Scheitel-Steiß-Länge) des Embryos festgestellt. Zudem wird der Durchmesser des Fruchtsacks (FS) gemessen. Wasseransammlungen im Nacken (dorsonuchales Ödem) können im Ultraschallbild anhand einer Nackenfalte identifiziert werden. Dies kann ein Hinweis auf eine Schädigung der Erbanlagen sein. Im zweiten Screening in der 19. bis 22. Schwangerschaftswoche wird der Embryo etwas genauer untersucht, um fetale Entwicklungsstörungen ausschließen zu können. Dabei wird unter anderem der Kopfdurchmesser ermittelt (BPD, Biparientaler Kopfdurchmesser = Durchmesser des Kopfs von einer Seite zur anderen und FOD = frontookzipitaler Durchmesser = Durchmesser des Kopfs von vorn nach hinten oder KU = Kopfumfang). Zudem werden der Brustkorbdurchmesser (ATD, abdominaler Transversaldurchmesser) und die Länge der Oberschenkel und Oberarmknochen (FL/HL Femurlänge/Humeruslänge) festgehalten. Mithilfe der dritten Ultraschalluntersuchung soll nochmal das normale Wachstum des Embryos bestätigt werden. Mithilfe der Dopplersonographie können die Blutströmungsverhältnisse beim Baby und damit die ausreichende Versorgung festgestellt werden. Zudem werden die cardiotokographischen Befunde (CTG), welche die Herztöne des Kinds und der mütterlichen Wehen während der Spätschwangerschaft und Geburt beschreiben, im Mutterpass notiert. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaMutterpass
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