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Mutterpass

Serologische (Blut-) Untersuchungen

Stand: 25. Juli 2007Autor: Onmeda-Redaktion

Im Mutterpass werden die Ergebnisse der während der Schwangerschaft durchgeführten Blutuntersuchungen dokumentiert.

Blutgruppenzugehörigkeit

Unter dem Punkt „ABO“ im Mutterpass wird die Blutgruppe der Schwangeren eingetragen und darunter der Rhesusfaktor (Rh) vermerkt. Der Rhesusfaktor spielt in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle. Er kann positiv Rh-pos.(D+) oder negativ Rh-neg.(D-) sein.

Ist der Rhesusfaktor der werdenden Mutter positiv, gibt es keine Probleme mit einer Rhesusunverträglichkeit, auch wenn das Kind Rhesus negativ ist.

Wenn der Rhesusfaktor der Schwangeren negativ ist, der des Vaters jedoch positiv, kann es zu einer Blutgruppenunverträglichkeit kommen. Hat das Ungeborene den positiven Rhesusfaktor geerbt und kommt es zu einem Blutaustausch zwischen Mutter und Kind, entwickelt die Mutter spätestens bei der Geburt Antikörper gegen den fremden Rhesusfaktor im kindlichen Blut (Rhesusunverträglichkeit). Bei nachfolgenden Schwangerschaften können dann Komplikationen für das Kind auftreten. Schwangere mit negativem Rhesusfaktor erhalten daher zwischen der 28. und 30. Woche eine Anti-D-Globulin Spritze, womit verhindert wird, dass sich körpereigene Antikörper bilden.

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