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Forenexpertin: Annette Mittmann
Forum Schwangerschaft & Geburt
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Stand: 10. November 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Für den bestmöglichen Trainingserfolg ist es vorteilhaft, die Anatomie des Beckenbodens und die Funktionsweise der Beckenbodenmuskulatur zu kennen. Die Muskulatur ist mit dem knöchernen Becken verbunden und gleicht einer flachen Schale. Steißbein, Schambein und die beiden Sitzbeinhöcker bilden die äußeren Begrenzungen des Beckenbodens.
Der Beckenboden ist der Verschluss des Beckenausgangs, welcher aus drei muskulösen Schichten besteht: Die äußere Beckenbodenmuskulatur, die mittlere Beckenbodenmuskulatur und die innere Beckenbodenmuskulatur. Die innere Schicht spannt sich zwischen dem vorne liegenden Schambein bis zum hinten liegenden Steißbein auf. Sie ist die stabilste und breiteste Schicht, da auf ihr der größte Druck durch die Organe lastet.
Die mittlere Schicht spannt sich quer zu der inneren Schicht wie ein Fächer zwischen den Sitzknochen auf und liegt unterhalb der Blase im vorderen Bereich des Beckens.
Die äußere Schicht umgibt die Schließmuskeln des Afters und der Harnröhre. Bei Frauen umfasst sie außerdem die Scheide, bei Männern den Penisansatz.
Auch der Damm gehört zum Beckenboden. Er befindet sich bei Männern zwischen Hodensack und After und bei Frauen zwischen Scheide und After. Ohne Beckenboden hätten die Organe des Bauchraums keinen Halt.
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