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SchönheitsexperteDr. Lüerßen
Stand: 20. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Eine Unterlidstraffung (Blepharoplastik der Unterlider) lässt sich mit örtlicher Betäubung des Unterlidbereiches oder in Vollnarkose durchführen. Wie der Chirurg während einer Unterlidstraffung genau vorgeht, entscheidet sich danach, welche Ursache den Tränensäcken zugrundeliegt.
Ist die Ursache ein Hautüberschuss im Unterlidbereich, schneidet der Arzt während der Operation die überschüssige Haut unterhalb der Wimpern des Unterlids heraus. Gleichzeitig entfernt er diejenigen Bereiche an Muskelfasern und Bindegewebe (sowie möglicherweise Fettgewebe), die zu viel sind.
Führt dagegen ausschließlich vorgewölbtes Augenhöhlenfettgewebe zu den Tränensäcken, schneidet der Chirurg das Unterlid von der Innenseite her auf und entfernt das Fettpolster. Der Schnitt bleibt dadurch unsichtbar.
Eine Unterlidstraffung ist relativ schnell durchgeführt – circa eine Stunde benötigt der Operateur für beide Unterlider. Nach der Operation sollten Betroffene noch etwa zwei bis vier Stunden in der Klinik verbleiben und unter ärztlicher Aufsicht ruhen.
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