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SchönheitsexperteDr. Lüerßen
Stand: 19. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Nach einer Oberlidstraffung (Blepharoplastik der Oberlider) kommen die Augen wieder voll zur Geltung, weil die herabhängenden Oberlider sie nicht mehr verdecken. Krähenfüße und Lachfalten verschwinden, oder sind wenigstens stark vermindert. Läuft alles gut, sehen Sie nach dem Eingriff um Jahre jünger aus. Aber: Das Straffen hinterlässt feine Narben, die allerdings unauffällig in der Lidfurche verschwinden.
Eine Oberlidstraffung kann durchgeführt werden, wenn der "müde Blick" durch Schlupflider beziehungsweise einen Überschuss an erschlaffter Haut entsteht und nicht durch herabgesunkene Brauen (hier sprechen Ärzte von Pseudoschlupflid). Ist letzteres die Ursache, ist ein Stirnlifting sinnvoller. Sind sowohl Brauen als auch Lider abgesunken, kommt ein kombinierter Eingriff infrage, wobei zuerst die Brauen geliftet werden sollten.
Lassen Sie sich vor einer kosmetischen Augenoperation gründlich von einem Augenarzt und einem Internisten untersuchen, um festzustellen, ob nichts gegen die Oberlidstraffung spricht. Haben Sie trockene Augen oder neurologische Erkrankungen, welche die Augenbeweglichkeit einschränken, sollte nicht kosmetisch operiert werden.
Da Rauchen die Wundheilung behindern kann, sollten Raucher circa eine Woche vor der Operation das Rauchen einstellen. Auf Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. mit Wirkstoffen wie Acetylsalicylsäure), sollten Sie acht bis zehn Tage vor dem Eingriff verzichteten, um Blutungen nach der Operation nicht zu fördern. Nehmen Sie regelmäßig Wirkstoffe wie Phenprocoumon ein (z.B. zur Thromboseprophylaxe), die ebenfalls die Blutgerinnung hemmen, setzen Sie diese bitte nicht einfach ab, sondern besprechen Sie sich vorher mit Ihrem behandelnden Arzt – er kann entscheiden, ob der Wechsel auf ein anderes Medikament möglich ist.
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