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SchönheitsexperteDr. Lüerßen
Autor: Onmeda-Redaktion
Eine Laserbehandlung in der Medizin dient dazu, Gewebe abzutragen, wegzuschneiden oder zu verdampfen. So ist es mithilfe des Laserlichts zum Beispiel möglich, kleine Blutgefäße zu veröden (Koagulation), überschüssiges Gewebe zu entfernen oder Verfärbungen der Haut aufzuhellen.
Laserstrahlung ist hochenergetisches gebündeltes Licht, das ein Lasermedium kontinuierlich oder gepulst, das heißt in zeitlich begrenzten Pulsen, abgibt. Als Lasermedium dienen Festkörper (z.B. Rubinkristall), Halbleiter, Flüssigkeiten (z.B. gelöste Farbstoffe) oder Gase (z.B. Gemisch aus Helium und Neon).
Eine Laserbehandlung hat den großen Vorteil, dass der Arzt die Strahlen genau positionieren und darüber hinaus kontrollieren kann, wie tief das Licht in das Gewebe eindringt – so kann er gezielt bestimmte Hautareale behandeln, ohne dabei umliegende Hautbereiche zu verletzen oder zu zerstören.
Laser kommen zum Einsatz, um krankhafte Strukturen (z.B. Narben, Feuermale, Blutschwämme) zu behandeln. Auch gutartige Neubildungen der Haut, virusbedingte Hautveränderungen und Hautveränderungen, die als Krebsvorstadien zählen, lassen sich durch eine Laserbehandlung entfernen. Mediziner können eine Laserbehandlung außerdem nutzen, um Kurz-oder Weitsichtigkeit durch gezieltes Abtragen von Hornhaut zu korrigieren sowie Nieren- oder Gallensteine zu zertrümmern (Lithotripsie).
Auch in der ästhetischen Medizin gibt es zahlreiche Einsatzgebiete für Laserbehandlungen, wie etwa die Behandlung von Falten und Besenreisern oder die Entfernung lästiger Haare oder Tätowierungen. Dabei dienen die unterschiedlichen Laser je nach Wellenlänge als Messer, zum Verschmoren (Koagulation) oder zur Photothermolyse, das heißt zur Zerstörung einer Gewebestruktur durch eingestrahlte Wärme.
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