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SchönheitsexperteDr. Lüerßen
Stand: 9. Februar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Eine Fettabsaugung (Liposuktion) ist wie jeder andere operative Eingriff auch mit selten auftretenden Komplikationen verbunden, wie zum Beispiel einem niedrigen Narkoserisiko verbunden. Nach dem Fettabsaugen kann sich der betroffene Körperbereich für eine gewisse Zeit taub anfühlen. Entstandene Blutergüsse müssen konsequent bandagiert werden, da ansonsten das Risiko für die Entstehung von Narbenplatten steigt. Eine entsprechende Veranlagung erhöht das individuelle Risiko nach einer Fettabsaugung. Narbenplatten prägen sich unter Umständen so stark aus, dass sie als oberflächliche Unebenheiten sichtbar werden. Bilden sie sich über Wochen nach dem Fettabsaugen nicht oder nur langsam zurück, kann ein weiterer Eingriff die Narbenbildung korrigieren.
Entfernt der Operateur im Rahmen der Fettabsaugung größere Mengen von Fettgewebe, dann kann es vorkommen, dass der Patient große Mengen an Gewebeflüssigkeit oder Blut verliert. Infusionen oder Blutkonserven müssen den Verlust wieder ausgleichen. In sehr seltenen Fällen treten Embolien in Folge von Gerinnseln auf. Sie bedürfen einer sofortigen intensivmedizinischen Behandlung.
Insbesondere für schlanke Menschen stellt ein Fettabsaugen ein erhöhtes Risiko dar. Da sie schon vor dem Eingriff wenig überschüssiges Fettgewebe besitzen, verengt sich auch der Spielraum, ein verunglücktes Fettabsaugen, das beispielsweise zu Verwachsungen geführt hat, nachträglich zu korrigieren.
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