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SchönheitsexperteDr. Lüerßen
Stand: 9. Februar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Vor dem Facelift (Gesichtsstraffung, Halsstraffung) klärt der behandelnde Arzt ab, wie das Operationsrisiko einzuschätzen ist: Gibt es Vorerkrankungen? Ist die Neigung zu Blutungen nach leichten Verletzungen erhöht? Bilden sich schnell blaue Flecke? Ist in naher Zukunft eine Gewichtsreduktion geplant? Zusätzlich sollte eine allgemeinärztliche Untersuchung erfolgen, die die notwendigen Laboruntersuchungen, die Blutdruckkontrolle und ein EKG (Elektrokardiographie) einschließt.
Um die Gefahr von Blutungen nach dem Facelift zu vermeiden, dürfen – in Rücksprache mit dem Arzt – zwei bis drei Wochen vor der Operation keine Medikamente mehr eingenommen werden, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Acetylsalicylsäure). Nehmen Sie blutgerinnende Medikamente zum Beispiel zur Thrombosephrophylaxe ein (z.B. den Wirkstoff Phenprocoumon), dürfen Sie diesen keinesfalls eigenmächtig absetzen, sondern sollten Rücksprachen mit dem behandelnden Arzt halten. Er kann Sie gegebenenfalls auf ein anderes Medikament umstellen. Da das Risiko von Komplikationen bei einem Facelift für Raucher deutlich erhöht ist, sollten Raucher den Griff zur Zigarette spätestens vier Wochen vor der Operation einstellen. Auch Alkohol und Schlafmittel gilt es in der Vorbereitungszeit eines Faceliftings weitgehend zu meiden. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Haut durch eine ausgebildete Kosmetikerin professionell behandeln zu lassen. Wer sein Haare kurz trägt, sollte diese vor dem Facelifting etwas wachsen lassen. Operationsnarben lassen sich nach einer Gesichtsstraffung oder einer Halsstraffung so besser kaschieren.
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