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SchönheitsexperteDr. Lüerßen
Stand: 9. Februar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Die Schnitte und der genaue Schnittverlauf bei einem Facelift (Gesichtsstraffung) werden vor der Operation mit dem Chirurgen besprochen, abgestimmt und vor dem Spiegel demonstriert. Je nach Facelift unterscheidet sich der Schnittverlauf. Grundsätzlich gilt: Entlang des gewählten Schnittverlaufs wird die Haut vom darunter liegenden Unterhautgewebe gelöst und gestrafft. Häufig wendet der Chirurg bei bestimmten Faceliftings zusätzlich ein sogenanntes mehrschichtiges Verfahren an.
Das Verfahren geht über das Spannen der Gesichtshaut hinaus: Der Operateur hebt bei einer Gesichtsstraffung erschlaffte Mimikmuskulatur sowie abgesunkenes Fett- und Bindegewebe an und verankert es durch hauchdünne Fäden an ihrem ursprünglichen Platz. Zum Schluss des Facelifts verschließt der Chirurg die Wundränder mit versenkten Nähten, die für das Auge unsichtbar in der Haut verborgen sind. Je nach Ausmaß und Anzahl dauert eine Operation zwischen drei und fünf Stunden. Bei einem Facelifting hängt der Vorher-Nachher-Effekt maßgeblich von dem Können, der Erfahrung und dem ästhetischen Empfinden des Operateurs ab. Einige Facelifts, vor allem an der Stirn, im Wangenbereich und im Bereich der Augen nimmt der Chirurg heute mithilfe der Schlüsselloch-Technik durch. Der Vorteil: Durch diese sogenannte minimal-invasive Technik fallen die Operationsschnitte deutlich kleiner aus.
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