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SchönheitsexperteDr. Lüerßen
Stand: 9. Februar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Nach einem Facelift (Gesichtsstraffung, Halsstraffung) ist die Haut gespannt und geschwollen. Es bilden sich Blutergüsse im Bereich der Wangen sowie unter dem Kinn. Darüber hinaus fühlt sich das gesamte Gesicht taub an. Im Gesichtsbereich auftretende Schmerzen entstehen in der Regel durch die gestraffte Haut, die nach dem Facelift stärker gespannt ist. Schwellungen prägen sich vor allem in den ersten beiden Tagen am deutlichsten aus, bevor sie nach zwei bis drei Wochen – ebenso wie die operationsbedingten Blutergüsse – fast vollständig abklingen. In seltenen Fällen schädigt der Facelift die Nerven in Gesichtshaut und Gesichtsmuskeln, die sich allerdings innerhalb von Wochen bis Monaten wieder regenerieren. Bleibende Nervenschädigungen treten sehr selten auf.
Je nach individueller Veranlagung sowie dem Ausmaß der vorgenommenen Gesichtsstraffung oder Halsstraffung variiert der Zeitraum bis zur vollständigen Heilung. Nach dem Facelift ist es sinnvoll, sich für fünf bis sieben Tage nach dem Facelifting völlige Ruhe zu gönnen. Während dieser Zeit sollten Sie die Haut nicht mit Cremes oder Salben behandeln. Nach acht Tagen ist der gewohnte Sprung unter die Dusche in der Regel möglich. Auch Make-up kann nach Rücksprache mit dem Arzt wieder aufgelegt werden.
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