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SchönheitsexperteDr. Lüerßen
Stand: 10. Februar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Eine Brustverkleinerung (Brustreduktion, Mammareduktion) ist keineswegs nur ein kleiner Eingriff. Es handelt sich um eine umfangreiche Operation, die eine gründliche Nachsorge erfordert, um den Heilungsprozess zu fördern. Nach dem Eingriff treten für einige Tage bis Wochen leichte Wundschmerzen auf und die Brüste schwellen an. Schwellungen und Blutergüsse klingen nach wenigen Tagen bis Wochen langsam ab. Zwei bis drei Tage nach der OP zieht der Chirurg die feinen Schläuche (Drainagen), die das Wundsekret aus der Brust abgeleitet haben. Nach zwei bis drei Wochen entfernt er die Fäden. Während der gesamten Heilungszeit, mindestens aber sechs Wochen, muss die Frau tags wie nachts einen Stütz-BH tragen.
Im Anschluss an den Klinikaufenthalt sollte sich die Frau mindestens drei Wochen körperlich schonen. Sportarten, bei denen sie die Arm- oder Brustmuskeln bewegen muss, sollte sie in dieser Zeit nicht ausüben (z.B. Tennis oder Golf). Auch der Gang in die Sauna oder ins Solarium muss in dieser Zeit warten; Flugreisen kommen ebenfalls nicht infrage. Es vergehen etwa sechs Wochen, bis die Wunden vollständig verheilt sind. Bis eine Frau nach einer Brustverkleinerung wieder richtig arbeiten kann, vergehen in der Regel drei bis vier Wochen.
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