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Brustvergrößerung (Mammaaugmentation)OperationStand: 29. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion Eine Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) dauert etwa ein bis zwei Stunden. Meist wählen Chirurg, Narkosearzt und Patientin für eine Brust-Operation die Vollnarkose (Allgemeinanästhesie). Manche Chirurgen bieten eine Brustvergrößerung in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) an. Um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, ist es ratsam, eine entsprechend ausgestattete Klinik zu wählen. Die Nachbehandlung in der Klinik dauert etwa ein bis drei Tage. Sobald Größe und Material der Brustimplantate feststehen, gilt es noch zwei Dinge vor einer Brustvergrößerung zu entscheiden:
OP-Methode: Lage des ImplantatsBei einer Brustvergrößerung kann das Brustimplantat entweder unter dem Brustmuskel oder zwischen Brustmuskel und Brustdrüse platziert werden. Der Chirurg wird der Frau beide Methoden erläutern und dann gemeinsam mit ihr das geeignete Verfahren wählen. Vor allem Dicke und Beschaffenheit des Drüsen- und Weichteilgewebes sowie Form und Größe der Brüste beeinflussen die Entscheidung für die geeignete Operationsmethode. Beide Methoden bieten dabei unterschiedliche Vor- und Nachteile: Lage des Implantats unter dem BrustmuskelVorteile:
Nachteile:
Lage des Implantats auf dem BrustmuskelVorteile:
Nachteile:
SchnitttechnikDer Chirurg setzt die Brustimplantate entweder über einen Schnitt in der Brustfalte (Brustumschlagsfalte), einen Schnitt in der Achselhöhle (axillär) oder über einen Schnitt am Rande der Brustwarze entlang des Brustwarzenhofs ein. Für welchen Zugangsweg Arzt und Patientin sich entscheiden, richtet sich vor allem nach Form und Größe der Brüste, Durchmesser des Vorhofs der Brustwarzen, Füllmaterial und erwünschtem Volumen des Brustimplantats. Bei allen Methoden durchtrennt der Chirurg die Haut sowie das darunterliegende Fettgewebe. Er bildet dann eine Art Tasche, in die er das Implantat einbringt. Sobald das Implantat richtig platziert ist, vernäht der Chirurg die Schnitte und klebt sterile Pflaster über die Nähte. Brustumschlagsfalte (infra- oder submammär):Ein etwa drei bis sechs Zentimeter langer Schnitt in der unter der Brust gelegenen Falte gilt als sicherster Zugang. Diese Schnitttechnik gibt dem Chirurgen eine gute Übersicht und erleichtert es ihm, zu operieren und Blutungen zu stillen. Ein möglicher, langfristiger Nachteil für die Patientin: Auf dem Rücken liegend sind aus der Nähe Narben sichtbar. Sie werden in seltenen Fällen sehr wulstig und damit unschön. Achselhöhle (axillär):Die Länge des Schnitts entspricht in etwa der in der Brustumschlagsfalte. Der Zugang über die Achselhöhle ist sehr anspruchsvoll, da er für den Chirurgen weniger übersichtlich ist. Der Weg bis zu der Stelle, wo das Brustimplantat liegen soll, ist zudem recht weit entfernt. Die verhältnismäßig große Entfernung erschwert es dem Arzt, die Taschen für die Implantate gleichmäßig zu formen. Vorteil: Narben, die ein Achselschnitt hinterlässt sind im Gegensatz zu Schnitten in der Brustumschlagsfalte später von vorne nicht zu erkennen. Hebt die Frau allerdings ihre Arme, dann sind Narben mitunter zu sehen. Brustwarzenhof (periareolär):Ein Schnitt im Bereich der Brustwarze – entlang des Brustwarzenhofs – kommt nur dann infrage, wenn der Chirurg kleine Brustimplantate oder leere, später mit Kochsalzlösung befüllbare Kissen einsetzt. Der Zugang ist eng und bietet dem Chirurgen schlechtere Sichtverhältnisse als die anderen beiden Schnitttechniken. Außerdem durchtrennt der Chirurg Drüsengewebe und sensible Nerven. Er öffnet unter Umständen Milchgänge, die sich infizieren können. Eindeutiger Vorteil der Methode: Die entstehende Narbe ist kaum sichtbar. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaBrustvergrößerung (Mammaaugmentation)Mehr zum Thema im gofeminin-NetzwerkDas könnte Sie auch interessieren
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