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SchönheitsexperteDr. Lüerßen
Stand: 4. Februar 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) ist ein operativer Eingriff, der die Gesundheit des Betroffenen erst einmal belastet. Allerdings ist die Operation weniger belastend als etwa eine Blinddarm-OP.
Bei der Bauchdeckenstraffung werden überflüssige Haut und Unterhautfettgewebe weggeschnitten und die Haut straff gezogen. Die OP erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Zu Beginn der Bauchdeckenstraffung wird ein langer Hautschnitt gesetzt, der knapp oberhalb der Schambehaarung verlaufend vom einen zum anderen Beckenknochen reicht. Zusätzlich wird der Nabel mit einem kleinen kreisrunden Schnitt vom umliegenden Gewebe befreit. Bei der teilweisen Bauchdeckenstraffung ist der Schnitt wesentlich kleiner und man kann eventuell sogar auf die Umschneidung des Nabels verzichten.
Anschließend wird die Haut von der Bauchwand bis oben an die Rippen abgehoben, um die Bauchmuskulatur freizulegen. Die geraden Bauchmuskeln werden in der Mitte angenähert, gestrafft und in der neuen Position befestigt. Damit wird eine festere Bauchwand mit Verschmälerung der Taille erreicht. Das freigelegte Hautareal wird dann nach unten gezogen. Überschüssige Haut wird entfernt. Der nunmehr verdeckte Nabel erhält ein neues kleines Loch und wird festgenäht.
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