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Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Voraussetzungen und Ziele

Stand: 4. Februar 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Die Rettungsringe einfach wegoperieren, das wünschen sich immer mehr Deutsche. Wenn die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) optimal gelingt, erscheint der Bauch wieder flach, und die Haut liegt straff über dem Bindegewebe. Allerdings bleibt – bei der Oberbauchstraffung – eine große, sichtbare Narbe zwischen den Beckenknochen zurück. Wurde der Unterbauch gestrafft, kann die Narbe von den Schamhaaren verdeckt bleiben.

Eine Bauchdeckenstraffung dient vor allem dazu, große Hautüberschüsse – etwa nach starker Gewichtsabnahme – zu entfernen. Denn die dabei möglicherweise entstehenden überflüssigen Hautlappen können zu Hautproblemen führen. Unter dem Hautlappen kann es zum Beispiel zu Pilzinfektionen oder durch die dauernde Reibung zu Geschwüren kommen.

Eine Bauchdeckenstraffung kann in Erwägung gezogen werden für:

  1. Frauen, deren Bindegewebe und Haut nach einer oder mehreren Schwangerschaften deutlich schlaff geworden ist. Diese Veränderungen sind häufig auch durch Diäten oder Training nicht mehr zurückzubilden.
  2. Personen, die stark an Gewicht verloren und schlicht zu viel Haut und Bindegewebe haben.
  3. Personen, bei denen sich wegen Übergewicht eine sog. Fettschürze ausgebildet hat. Bei diesen Menschen ist das Bindegewebe zerrissen und der Bauch hängt wie eine Schürze. Dieser "Abriss" ist nur operativ zu entfernen.

Für eine Bauchstraffung sollte man – wie für jede Operation – gesund sein. Die Bauchdeckenstraffung ist nicht geeignet, um Fett im Bauchbereich zu entfernen beziehungsweise Übergewicht auf diese Weise zu reduzieren. Dies sollte durch eine gesunde Ernährung in Verbindung mit Sport angestrebt werden. Vor der Bauchdeckenstraffung sollte störendes Fett daher durch Ernährung und Bewegung beseitigt werden. Im Anschluss können verbliebene Fettpolster eventuell mit einer Fettabsaugung beseitigt werden.

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Abdominoplastik

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