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Interview: Pro & Kontra Brustvergrößerung

Länger jung mit Hormonen?

Hormone und ihre Funktionen

Stand: 27. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Hormone sind wichtig für die Regulation des Stoffwechsels sowie verschiedenste Körperfunktionen – ihre Aufgaben sind entsprechend zahlreich. Bei einigen Hormonen werden Anti-Aging-Effekte vermutet, allerdings kann deren zusätzliche Einnahme auch Risiken bergen und sollte daher wohlüberlegt sein.

Hormon Funktion Vermutete Anti-Aging-Wirkung
Melatonin Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus Lebensverlängerung durch zellschützende und den Blutdruck normalisierende Wirkung; Verbesserung des Hautbilds
DHEA Vorstufe von männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen, Beschleunigung des Aufbaus von körpereigenem Protein Lebensverlängerung durch Schutz der Nervenzellen, Anti-Stresswirkung, Stärkung des Immunsystems und der Muskulatur, mehr Kraft und Ausdauer
Somatotropin Steuerung des Längenwachstums sowie des Wachstum der inneren Organe, Stoffwechselregulation, Knochenbildung, Aufbau von Muskeln, Wundheilung Zunahme der Muskel- und Knochenmasse, Straffung der Haut, Stärkung des Immunsystems, Förderung des Haarwuchses
Testosteron Bei Männern: Bildung und Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane und -merkmale; Samenbildung
Bei Frauen: Förderung der Libido
Bei beiden Geschlechtern: Festigung der Knochen, Förderung des Aufbaus und des Erhalts von Muskelmasse
Mehr Power, mehr Muskeln, mehr Lust auf Sex, seelische Ausgeglichenheit
Östrogen Bei Frauen: Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und des Brustdrüsengewebes, Regulation des Menstruationszyklus
Bei beiden Geschlechtern: Festigung von Knochen und Haut, dichtes Haar
Weniger Wechseljahrbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Depressionen; Festigung von Knochen, Haut und Haaren

Risiken von Anti-Aging-Hormonen
Hormon Nebenwirkung / Risiko bei Einnahme
Melatonin Schläfrigkeit, Krebs (bei Mäusen), Kopfschmerzen, Hautjucken, Schwindel, depressive Verstimmungen
DHEA Verdacht, schlafende Krebszellen zu wecken, bei Frauen: Akne, fettige Haut, tiefe Stimme
Somatotropin Krebs, übermäßiges Wachstum der Extremitäten (Nase, Ohren, Kinn, Hände, Füße), grobe Gesichtszüge
Testosteron Bei Frauen: Vermännlichung, Unfruchtbarkeit
Bei Männern: erhöhter Geschlechtstrieb, weniger Samenzellen, Hodenschädigung
Bei beiden Geschlechtern: Belastung des Herzens, Bluthochdruck, Arterienverkalkung, erhöhtes Krebsrisiko
Östrogen Brustkrebs, Herzinfarkt, Schlaganfall

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