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Alterungsprozess

Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Im Lauf der Jahre verändern sich nicht nur die Lebensumstände. Auch unser Körper wandelt sich: Streng genommen beginnen wir bereits mit dem Tag der Geburt zu altern. Aus medizinischer Sicht setzt der Alterungsprozess etwa ab dem 35. Lebensjahr ein – bei manchen früher, bei anderen später.

Auf den Alterungsprozess haben viele verschiedene Faktoren Einfluss. So ist das Altern zum Teil durch die Gene bestimmt. Aber auch individuelle "Umweltbedingungen" wirken sich auf das Älterwerden aus, also zum Beispiel, ob wir regelmäßig genug Schlaf bekommen, wie wir uns ernähren, ob wir rauchen oder Alkohol trinken.

Komplett stoppen lässt sich das Altern zwar nicht – wir können selbst jedoch einiges unternehmen, um den Alterungsprozess zu verlangsamen. Versuchen Sie, keine Angst vor dem Alter zu haben und blicken Sie der Zukunft mit einer positiven Einstellung entgegen und lernen Sie zum Beispiel frühzeitig Strategien, um mit Stress gesund umzugehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Altern ist die Ernährung: Wer sich ausgewogen ernährt, unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte – der Körper kann so mit Erkrankungen besser umgehen. Das kann auf lange Sicht die Leistungsfähigkeit im Alter fördern.

Ein älteres Paar bewegt sich an der frischen Luft.
Viele Senioren bleiben bis ins hohe Alter aktiv.

Mit regelmäßiger Bewegung fördern Sie, dass Sie auch im Alter noch lange fit und gesund bleiben. Nicht umsonst lautet das Sprichwort "Wer rastet, der rostet". Dafür müssen Sie kein Hochleistungssportler sein: Schon eine halbe Stunde Spazierengehen in einem flotteren Tempo oder Radfahren pro Tag genügen, um einen positiven Effekt zu bewirken.

Aber auch wenn mit dem Alterungsprozess viele körperliche und geistige Funktionen abnehmen – mit dem Altern steigt die Lebenserfahrung: Nicht umsonst werden viele ältere Menschen auch als "weise" bezeichnet.

Einige Menschen haben Angst vor dem Altern. Sie fürchten, im Alter einsam zu sein oder an Mobilität zu verlieren. Ein höheres Lebensalter muss jedoch nicht zwangsläufig bedeuten, an Lebensqualität einzubüßen! Immer mehr Senioren gestalten ihre Freizeit bis ins hohe Alter aktiv und gesellig.

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